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Aktuelles

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23.03.2018 // Umfrage LÄK Hessen

Wie und wo wollen junge Mediziner arbeiten?

Bei der Versorgung des ländlichen Raums mit Hausärzten sollten die Verantwortlichen in Politik und ärztlicher Selbstverwaltung wohl auf die Frauen setzen. Darauf lässt eine Befragung unter Medizinstudenten schließen, die die Landesärztekammer Hessen (LÄKH) jüngst auf der „Versorgungskonferenz Ländlicher Raum“ bei der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen in Frankfurt präsentiert hat: Demnach - schließen in dem Bundesland mehr Frauen als Männer das Medizinstudium ab, - wollen mehr Frauen eher im ambulanten Bereich tätig werden (Männer eher im stationären), - können sich Frauen mit einem wachsenden Anteil vorstellen, hausärztlich angestellt zu sein. „Alleine eine Praxis übernehmen, möchten die jungen Kollegen immer weniger“, sagt Nina Walter, stellvertretende Ärztliche Geschäftsführerin der Kammer.

Nach der Untersuchung, was künftigen Hausärzten bei der Niederlassungsentscheidung wichtig ist, wurden sechs sogenannte niederlassungsgsrelevante Faktoren ausgemacht: Rahmenbedingungen für die Familie, Berufliche Verpflichtungen, Finanzielle Bedingungen, Berufliche Kooperationsmöglichkeiten, Arbeitsbedingungen, Lebensqualität im Umfeld. Nina Walter weiß aus ihren Befragungen sogar, wo die Nachwuchsärzte am liebsten wohnen würden: „60.000- bis 100.000-Einwohner-Städte sind die bevorzugten Wohnorte für junge Mediziner.“ Das sind zwar keine Großstädte – aber auch nicht die Größenordnungen für den dringend gesuchten Landarzt.

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