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08.03.2018 // Modellprojekt DocDirekt

Ärzte erproben elektronisches Rezept

In Baden-Württemberg dürfen erstmals in Deutschland elektronische Rezepte ausgestellt werden. Im Rahmen des Modellprojekts DocDirekt der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KV) genehmigte jetzt Landessozialminister Manfred Lucha (Grüne) das Ausstellen von Rezepten bei telemedizinischen Behandlungen.

Neben dem DocDirekt-Modellprojekt und der Telemedizin in Gefängnissen hat die KV in Baden-Württemberg jetzt auch einem kommerziellen Anbieten eine Genehmigung erteilt: Der deutsche Ableger des schwedischen Gesundheitsversorgers KRY, mit dem auch McKesson in Schweden kooperiert, darf im Rahmen eines Modellprojektes baden-württembergischen Bürgern die Fernbehandlung anbieten. Dafür arbeitet KRY mit Ärzten des Landes zusammen, die insbesondere eine hausärztliche/allgemeinmedizinische Qualifikation haben. Die Kommunikation zwischen Arzt und Patient erfolgt laut KV live über Video in einer Smartphone- oder Tablet-App.