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01.08.2018 // Arbeitsgemeinschaft B 52-Verbändekooperation

Konzeptvorstellung für die Behandlung von Notfällen

Eine Arbeitsgemeinschaft – bestehend aus der BKK Landesverband Süd, die IKK classic, der Verband der Ersatzkassen Baden-Württemberg und die Knappschaft – stellte bei der Diskussionsveranstaltung „Quo vadis Notfallversorgung – Baden-Württemberg setzt Akzente“ in Stuttgart Lösungsansätze für die passende Behandlung von Notfällen vor.  Ambulant gut behandelbare Patienten nähmen zu oft den Rettungsdienst und die Kliniken in Anspruch und blockierten mit vergleichsweise harmlosen Beschwerden spezialisierte Behandlungskapazitäten, so das Urteil der einladenden Arbeitsgemeinschaft B 52-Verbändekooperation Baden-Württemberg. In der Folge sei das Personal wegen der fehlenden Strukturierung oft überlastet, die Wartezeiten für Patienten lang.

Deutschlandweit einmalig gebe es im Südwesten die Stelle für trägerübergreifende Qualitätssicherung im Rettungsdienst (SQR BW), berichtete Professor Hermann Schröder, Leiter Rettungsdienst im Landesinnenministerium. Dabei würden standardmäßig alle Daten aus den Leitstellen, aus der elektronischen Dokumentation der Notärzte sowie seit Neuestem aus der elektronischen Dokumentation der Rettungswagen ausgewertet und verglichen. Leitstellen, Rettungswachen und Notarztstandorte erhielten dann eine Rückmeldung, wie sie bei bestimmten Qualitätsindikatoren im Vergleich zum restlichen Bundesland abschnitten.