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10.12.2019 // Halbe Milliarde Euro jährlich weniger

Spahns Regionalfaktor trifft besonders Baden-Württemberg

Nach Analysen der AOK stehen dem Gesundheitswesen in Baden-Württemberg künftig jährlich eine halbe Milliarde Euro weniger zur Verfügung. Das wäre Resultat des Gesetzes zur Reform des Risiko-Strukturausgleichs der Krankenkassen von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und der damit einhergehenden Umverteilung.

In der Reform würden die Beiträge aller Versicherten in den Gesundheitsfonds fließen, von dem sie dann an die Kassen ausgezahlt werden. Dabei soll gerecht ausgeglichen werden, wenn Kassen besonders viele ältere oder kranke Versicherte haben. Ein Regionalfaktor soll zudem den Ländern zugutekommen, in denen besonders hohe Ausgaben anfallen. So würde zum Beispiel Nordrhein-Westfalen von der neuen Regelung profitieren.