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23.05.2018 // Mehr Niedergelassene Ärzte für den Freistaat

Bayern stellt Strategieplan für Junge Nachwuchsärzte vor

Mit einer neuen Strategie sollen in Bayern junge Ärzte für die Niederlassung begeistert werden. Der „Runde Tisch Ärztenachwuchs“, das Gesundheitsministerium und das Kultusministerium haben deshalb gemeinsam ein Strategiepapier mit folgenden Eckpfeilern beschlossen:

Studienplätze: Durch die Einrichtung der Medizinischen Fakultät an der Uni Augsburg entstehen 250 neue Studienplätze.
Medizinstudium: Die Beschlüsse aus dem Masterplan 2020 sollen schnell umgesetzt werden.
Landarztquote: Bis zu fünf Prozent der Studienplätze sollen Abiturienten bekommen, die zusagen, nach der Weiterbildung für bis zu acht Jahre als Hausärzte in unterversorgten Regionen zu arbeiten.
Stipendien: Im zweiten Studienabschnitt fördert das Gesundheitsministerium Studierende, die sich zu Land-Weiterbildung und mindestens fünf Jahren Landarzt-Tätigkeit verpflichten
Lehrstühle gibt es an den zwei Münchner Hochschulen und der Uni Erlangen-Nürnberg. In Augsburg und Würzburg werden sie gerade eingerichtet. Ein Lehrstuhl ist auch in Regensburg geplant.
Famulaturen: Die Fördermaßnahmen von KVB, des Ärzte-Netzwerks  (mit Geldern der AOK), BHÄV und TK sollen weitergeführt werden.
Akademische Lehrkrankenhäuser: Die Hochschulen sollen mehr Lehrkrankenhäuser akkreditieren
Weiterbildungsverbünde: Sie sollen finanzielle Förderung erhalten.
Weiterbildungskonzepte: Das AkADemie-Konzept Dillingen der Kreisklinik St. Elisabeth, des PraxisNetzes Pradix und der TU München wird ausgeweitet. 
Kommunen: Bürgermeister sollen zum Beispiel bei der Wohnungssuche helfen. 
Niederlassungsförderung: Das Gesundheitsministerium zahlt Ärzten, die sich in Orten mit bis zu 20.000 Einwohnern niederlassen, bis 60.000 Euro. Von KVB und Kassen gibt es Geld aus dem Strukturfonds, wenn laut Bedarfsplanung Ärztemangel herrscht.
Innovative Medizinische Versorgungskonzepte: Geld erhalten Vorhaben, die Lösungen für eine bessere Versorgung bieten.