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12.09.2018 // Ausschließliche Fernbehandlung

LÄKB nimmt keine Veränderungen an der Berufsordnung vor

Die Kammerversammlung der Landesärztekammer Brandenburg (LÄKB) hat nach Abwägung der Vor- und Nachteile, insbesondere aller rechtlichen und medizinischen Aspekte, keine Veränderungen an der Berufsordnung des Landes vorgenommen. Damit bleibt eine ausschließliche Fernbehandlung in dem Bundesland bis auf Weiteres ausgeschlossen. 

Die Kammer weist zugleich darauf hin, dass die bestehende Berufsordnung bereits weitreichende Möglichkeiten der Fernbehandlung bietet. So seien Telekonsultation, Telediagnostik und Telemonitoring Bestandteil der geltenden Berufsordnung und würden auch in Brandenburg umgesetzt.

Die Landesärztekammer Brandenburg setzt mit der Entscheidung eine Empfehlung des 121. Deutschen Ärztetags nicht um. Dieser hatte eine Änderung in der Musterberufsordnung beschlossen.