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News

23.06.2017 // Landesärztekammer

Neue Arbeitsgruppe zur intersektoralen Zusammenarbeit initiiert

Der Vorstand der Ärztekammer (ÄK) Brandenburg hat die Einrichtung einer Arbeitsgruppe zur intersektoralen Zusammenarbeit initiiert. Sie soll sich aus den bestehenden Ausschüssen der ambulanten und stationären Versorgung rekrutieren und zeitnah auf Veränderungen, Gesetzesvorlagen und Reformbestrebungen in der Gesundheitsversorgung Antworten finden. Darüber hat der Vizepräsident der Kammer im Brandenburgischen Ärzteblatt informiert. Ziel ist es, unter Einbindung aller an der Patientenversorgung Beteiligten besser und schneller auf Zeitfragen in der ärztlichen Arbeitswelt reagieren zu können, zum Beispiel auf die Digitalisierung und das Entlassmanagement.

Zudem erhofft sich der Vorstand eine stärkere Annäherung zwischen den praktisch tätigen Ärztinnen und Ärzte und den Entscheidungsgremien der Kammer. Bislang hätten die Ausschüsse für ambulante und stationäre Versorgung in ihren einzelnen Aufgabenfeldern versucht, Impulse in der Kammerarbeit zu setzen. Jedoch entwickle sich das System der medizinischen Versorgung in eine Richtung, in der es kaum noch möglich erscheint, unabhängig voneinander sachdienliche und wegweisende Entscheidungen zu treffen. Einzelausschüsse seien somit häufig nicht mehr in der Lage, die an sie gestellten Anforderungen zu erfüllen. Die Herausforderungen der zukünftigen engeren Verflechtung zwischen dem stationären und dem ambulanten Sektor müssten besser als bisher bearbeitet werden können.

Die Arbeitsgruppe muss von der Kammerversammlung noch bestätigt werden. (stp)