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07.08.2018 // Testlauf

Einsatz von Telemedizin bei Hausbesuchen mit Sanitätern

Bei Hausbesuchen von Patienten könnte Telemedizin bald eine größere Rolle spielen. In Delmenhorst, Lemwerder und Ganderkesee wird derzeit getestet, ob der kassenärztliche Bereitschaftsdienst von Fachkräften wie Sanitätern übernommen werden kann, wenn sie bei Bedarf per Ferndiagnose von einer Ärztin oder einem Arzt unterstützt werden. Die Diagnose geschieht so per Telemedizin.

Hintergrund der Idee, Rettungsassistentinnen und Notfallsanitäter im Bereitschaftsdienst am Wochenende einzusetzen, ist die abnehmende Zahl an Hausärzten, wie der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN), Mark Barjenbruch, sagte. Das Projekt wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds, der KVN, der Johanniter-Unfall-Hilfe und des Klinikums Oldenburg finanziert. Es soll zwei Jahre laufen und könnte nach Einschätzung von Reimann Modellcharakter für andere niedersächsische Regionen haben.