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Presse

28.08.2012 // Scharfe Kritik an Haltung der Krankenkassen bei Honorarverhandlungen

Hartmannbund Landesverband Niedersachsen reicht Bundestagspetition ein

Ziel ist eine grundlegende Honoraranpassung bei den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten. „Seit Jahren lassen wir uns mit einem Punktwert von ca. 3,5 Cent abspeisen, der meilenweit von dem betriebswirtschaftlich kalkulierten Wert von 5,11 Cent entfernt ist. De facto „verzichten“ wir sogar Jahr für Jahr auf einen Teil unseres Honorars, da die Kassen uns den Inflationsausgleich verweigern“ sagte Lücke heute dazu in Hannover.  

Lücke fordert den Bundestag auf, die Grundvoraussetzungen bei der Honorarbemessung der Vertragsärztinnen und -ärzte so zu gestalten, dass bei der Vergütung ärztlicher Leistungen dem Versorgungsbedarf der Bürgerinnen und Bürger mit dem betriebswirtschaftlich kalkulierten Punktwert von 5,11 Cent zzgl. Inflationsausgleich Rechnung getragen wird. „Die von den Krankenkassen im Zuge der Punktwertverhandlung nunmehr angebotenen 3,25 Cent entziehen bei wachsenden Patientenzahlen und stetig steigenden Betriebskosten, z.B. für Energie, Verbrauchsmaterial und Gehälter der Angestellten, den haus- und fachärztlichen Praxen jegliche finanzielle Grundlage. In Zeiten des Ärztemangels wird sich damit in vielen Teilen der Republik die angespannte Versorgungssituation weiter verschärfen.“ so Lücke abschließend.