pageUp
  

Presse

18.02.2011 //

Hartmannbund Niedersachsen: Aufgabe der Ärzte ist es, das Leben zu erhalten!

Dass die Bundesärztekammer allerdings in ihren Positionen den Passus "Mitwirkung des Arztes an der Selbsttötung widerspricht ärztlichem Ethos" gestrichen hat, ist verwerflich.

Auch wenn dies dem Geist der Zeit entspricht, so ist doch die ärztliche Hilfe bei der Selbsttötung dem ärztlichen Ethos zutiefst widersprechend. Ärztliche Hilfe steht für den Erhalt des Lebens und nicht für den "süßen Tod (Euthanasie)". Dies ist Basis unserer Berufsausübung. Jeder Patient muss darauf vertrauen können, dass der Arzt dem Leben zugewandt ist und nicht in seinem Inneren - bei kranken oder todkranken Menschen  - die Frage stellt, ob dies Leben noch "lebenswert" ist oder ob der Tod nicht ein besserer Weg für den Betreffenden sei.

Als Hartmannbund Niedersachsen werden wir dies sowohl in der Ärztekammer Niedersachsen zur Diskussion stellen als auch auf dem Deutschen Ärztetag einen Antrag einbringen, der hier zu klaren Formulierungen führt.