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27.11.2018 // Ausschließliche Fernbehandlung

Delegierte stimmen für Lockerung des Fernbehandlungsverbots

Die Delegierten der Landesärztekammer Hessen und der Ärztekammer Nordrhein haben bei ihren Vertreterversammlungen die Lockerung des Fernbehandlungsverbots beschlossen. Die ausschließliche Beratung oder Behandlung von dem Arzt noch unbekannten Patienten über Kommunikationsmedien ist demnach künftig in Hessen und Nordrhein im Einzelfall unter anderem erlaubt, „wenn dies ärztlich vertretbar ist und die erforderliche ärztliche Sorgfalt insbesondere durch die Art und Weise der Befunderhebung, Beratung, Behandlung sowie Dokumentation gewahrt wird.“

Die Kammerversammlungen sind mit ihren Beschlüssen den Vorschlägen des 121. Deutschen Ärztetags in Erfurt gefolgt. Dort hatten die Delegierten für eine Änderung der (Muster-)Berufsordnung gestimmt.