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10.07.2018 // NRW-Gesetzentwurf liegt vor

Landarztquote auch für hausärztliche Internisten und Kinderärzte

Die nordrhein-westfälische Landesregierung öffnet die von ihr geplante Landarztquote neben für Allgemeinmediziner auch für hausärztliche Internisten und für Kinderärzte. Dies geht aus dem jetzt für die erste Lesung im nordrhein-westfälischen Landtag vorliegenden Gesetzentwurf hervor. Kerngedanke des Gesetzesvorhabens ist die Öffnung der Zulassung zum Medizinstudium jenseits des sogenannten NC-Eingangs für Studieninteressierte, die sich per Vertrag verpflichten, nach Aus- und Weiterbildung für eine bestimmte Zeit als Hausarzt in unterversorgten Gebieten zu praktizieren. Der Gesetzentwurf regelt auch die sogenannte Vertragsstrafe für den Fall, dass sich Bewerberinnen und Bewerber nach Beendigung ihrer Weiterbildung nicht bereit erklären, in den vorgesehenen Regionen zu praktizieren. Demnach ist eine Strafzahlung von 250.000 Euro vorgesehen – Ausnahmetatbestände wie besondere soziale, gesundheitliche oder familiäre Gründe für den „Ausstieg“ sind vorgesehen.