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12.12.2019 // Mitgliederversammlung

NRW-Kliniken fordern ein Ende der kalten Strukturbereinigung über Insolvenzen

Die Mitgliederversammlung der Träger der 344 Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen fordert eine abgestimmte Krankenhausstrukturpolitik auf Bundes- und Landesebene und ein Ende der kalten Strukturbereinigung über zunehmende Insolvenzen der Kliniken.

Mehr als 50 Prozent der Rechnungskürzungen und Strafzahlungen, weil Patienten aus Fürsorge und fehlender Anschlussversorgung in Pflegeheimen oder Reha-Kliniken länger versorgt werden als die Krankenkassen bezahlen wollen, seien nicht zu akzeptieren, so Jochen Brink, Präsident der Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen, in einer Presseerklärung.

Misstrauen und Sanktionsmaßnahmen gegen die Krankenhäuser und ihre Mitarbeiter müssen ein Ende haben, so Brink weiter. Ein Krankenhausgipfel im Kanzleramt sollte der Auftakt für eine Dialogreihe und ein neues Miteinander in der Krankenhauspolitik sein.