pageUp
  

News

29.09.2017 // Sachsen und Thüringen

ARMIN-Projekt wird fortgesetzt

Das Modellvorhaben ARMIN – die „Arzneimittelinitiative Sachsen-Thüringen“ – soll bis Ende März 2022 weiterlaufen. Darauf haben sich die Projektpartner verständigt. Das Projekt geht auf ein Konzept der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände zurück und startete 2014 zunächst mit einer Wirkstoffverordnung und einem Medikationskatalog. Die an dem Modellprojekt teilnehmenden Ärzte verordnen überwiegend Wirkstoffe und orientieren sich bei der Auswahl an dem Medikationskatalog, der für häufige Indikationen Wirkstoffe der ersten Wahl und Reservewirkstoffe auflistet.

Im Sommer 2016 startete das dritte Projektmodul, das Medikationsmanagement. Dazu erstellt der Apotheker zunächst eine komplette Liste aller Arzneimittel, die der Patient einnimmt. Die Liste stellt er auf einen Server, auf den auch der Hausarzt des Patienten Zugriff hat. Der Hausarzt überprüft die Liste auf mögliche Wechselwirkungen und passt sie gegebenenfalls an.

Träger der Initiative sind die Kassenärztlichen Vereinigungen Sachsen und Thüringen, die Apothekerverbände beider Länder und die AOK Plus.