pageUp
  

News

21.09.2017 // Landesausschuss von Ärzten und Krankenkassen

Förderung von Praxisniederlassungen vereinfacht

Ärztinnen und Ärzte, die sich im Freistaat Sachsen niederlassen wollen, können künftig leichter und zu besseren Bedingungen gefördert werden. Auf entsprechende Neuregelungen hat sich der Landesausschuss der Ärzte und Krankenkassen geeinigt. Bislang sind Niederlassungen in kritischen Versorgungsregionen mit einem Investitionskostenzuschuss von bis zu 60.000 Euro und Umsatzgarantien für maximal drei Jahre förderfähig, wenn sich die geförderten Ärzte im Gegenzug verpflichten, mindestens fünf Jahre in der Region zu praktizieren. In Regionen, für die eine besonders kritische Versorgungssituation prognostiziert wird, stocken Krankenkassen und Kassenärztliche Vereinigung den Förderbetrag nun auf 100.000 Euro auf, heißt es in einer Mitteilung. Das gilt zunächst für acht priorisierte Hausarztförderstellen in den Regionen Crimmitschau, Markneukirchen, Oelsnitz/Erzgebirge, Kirchberg, Rothenburg/OL, Niesky und Weißwasser.

Des Weiteren stehen in Regionen mit drohender Unterversorgung 72 Förderstellen mit einer Förderpauschale von 60.000 Euro zur Gewinnung von Hausärzten zur Verfügung. Zudem soll das Antrags- und Nachweisverfahren für die Auszahlung der Förderpauschale deutlich vereinfacht worden sein. Änderungen soll es auch beim garantierten Mindestumsatz gegeben haben, um dem Anspruch einer Anschubfinanzierung besser gerecht zu werden.

Weitere Informationen