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07.02.2018 // KV Sachsen

Übernahme der Studiengebühren in Ungarn

Die KV Sachsen zahlt Abiturientinnen und Abiturienten die Studiengebühren im ungarischen Pécs. Das Angebot von KV und Krankenkassen richtet sich an angehende Medizinstudenten, die eine Abiturnote von bis zu 2,6 vorzeigen können, jedoch aufgrund des NC kaum eine zeitnahe Chance auf einen Studienplatz in Deutschland haben.

Für das Studienjahr 2018/19 werden 20 Studienplätze ausgeschrieben, auf die man sich schon jetzt bewerben kann. Das Studium wird in Ungarn in deutscher Sprache absolviert und dauert zwölf Semester. Der Studienabschluss wird in Deutschland "eins zu eins anerkannt", wie die KV betont. Die Studiengebühren liegen ab dem Studienjahr 2018/19 bei 7300 Euro pro Semester. So ergeben sich über die gesamte Studienlänge Gebühren von knapp 88.000 Euro. Im Gegensatz dazu müssen sich die Studenten verpflichten, im Anschluss an ihr Studium die Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin in Sachsen zu absolvieren und für mindestens fünf Jahre als Hausarzt in Sachsen in einer ländlichen Region tätig zu sein.

Die Kooperation mit der Universität Pécs kam zustande, weil seit vielen Jahren ein Mangel an Hausärzten in Sachsen besteht, zugleich aber nicht mehr Studienplätze für Medizin in der Bundesrepublik vergeben werden und auch keine Landarztquote eingeführt worden ist, so die KV.