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News

23.03.2018 // Nordsee-Halligen

Telemedizin für Notfälle

Schleswig-Holsteins Halligen sollen mittelfristig eine telemedizinisch unterstützte Notfallversorgung erhalten, die vom Institut für Rettungs- und Notfallmedizin (IRuN) in Kiel gesteuert wird. Das Land stellt dafür 750.000 Euro bereit. Nach einem dreijährigen Projektzeitraum soll evaluiert werden, welche der eingesetzten Maßnahmen auch auf andere dünn besiedelte Regionen übertragbar sind. Erprobt wird dies auf den Halligen Hooge, Langeland und Oland. Dort sollen Ärzte des IRuN nach Ostern eruieren, welche telemedizinischen Maßnahmen sinnvoll sind. In Kiel wäre eine Abstimmung mit allen Fachdisziplinen, die für eine Notfallversorgung wichtig sind, möglich. Weil dies bislang nicht erfolgt, gibt es immer wieder Einsätze von Notärzten per Hubschrauber und Krankentransporte per Helikopter oder Seenotrettungskreuzer auf das Festland, die sich später als nicht notwendig herausstellen.