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Pressemitteilungen

07.03.2012 // Arbeitgeber und Politik sind weiter gefordert

Bühren: Attraktive Arbeitsbedingungen für junge Familien in Klinik und Niederlassung schaffen

„Verlässliche Arbeits- und Bereitschaftszeiten sowie eine arbeitszeitorientierte Kinderbetreuung sind mehr denn je ein Schlüssel, um junge Ärztinnen und Ärzte für die kurative Medizin zu gewinnen und ihnen adäquate Aufstiegschancen zu bieten.“ Dabei  dürften vor allem die Augen davor nicht verschlossen werden, dass mittlerweile rund 60 Prozent der Medizinstudierenden weiblich seien, betonte das Hartmannbund-Vorstandsmitglied Dr. Astrid Bühren vor dem Hintergrund des morgigen Weltfrauentages.

Noch immer seien vor allem für junge Frauen familiengerechte Arbeitsbedingungen an den Kliniken und in der Niederlassung Voraussetzung für Berufsausübung und Karriere. Dazu gehörten seitens des Arbeitgebers auch ärztinnenorientierte Arbeitsbedingungen im Rahmen der Mutterschutzgesetzgebung.  „Politik, aber auch Arbeitgeber sind gut beraten, ärztlichen Nachwuchsmangel in der kurativen Tätigkeit nicht nur zu beklagen, sondern alles dafür zu tun, damit besonders auch Frauen attraktive Berufsperspektiven eröffnet werden“, so Bühren heute in Berlin. Nicht selten scheitere die medizinische Karriere bisher an den unüberwindbaren Hürden, Familie und Beruf zu vereinbaren. Kinderbetreuungsplätze seien weiterhin Mangelware und die Erwartungshaltung der Arbeitgeber nach absoluter Flexibilität erschwere die ohnehin schon schwierige Lebenssituation von jungen Familien zusätzlich.

„Frauen verdienen nach einer neuen OECD-Studie im Schnitt nicht nur 21,6% weniger als ihre männlichen Kollegen – womit  Deutschland im europäischen Vergleich einen der traurigen Spitzenplätze einnimmt – sie werden zusätzlich geradezu vom Arbeitsmarkt ferngehalten, indem man ihnen Teilzeitarbeit und flexible Arbeitszeiten unnötig erschwert“, bemängelte Dr. Astrid Bühren abschließend.

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