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Pressemitteilungen

04.11.2016 // Film- und Fernsehpreis 2016 des Hartmannbundes

„Gefährliche Bluttransfusionen – Was hilft gegen das Risiko?“

Der Hartmannbund hat den Film „Gefährliche Bluttransfusionen – Was hilft gegen das Risiko?“ von Ulrike Gehring mit seinem diesjährigen Film- und Fernsehpreis ausgezeichnet. Im Mittelpunkt des Films, der aus 37 Zusendungen ausgewählt wurde, stehen das hohe Risiko und die schwerwiegenden Folgen von Bluttransfusionen.

Fremdes Blut ... Es rettet Leben, aber es birgt auch erhebliche Risiken – nicht nur durch unerkannte Infektionen. Wissenschaftliche Studien sprechen dafür, dass der Immunschock fremder Blutzellen Komplikationen nach der Operation sowie Krebserkrankungen begünstigt. Doch werden aus diesen Erkenntnissen alle notwendigen Konsequenzen gezogen? Wie sorgsam ist eigentlich der Umgang mit dem „Risikogut Blut“?

Im Mittelpunkt des Gewinnerbeitrags steht das Team der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie am Frankfurter Universitätsklinikum, das für seine erfolgreiche Arbeit mit einem 2013 eingeführten Patient Blood Management und seinen bemerkenswerten Studienergebnissen bereits weltweit Anerkennung erfahren hat – nur leider nicht in Deutschland. In Deutschland treffen die engagierten Ärzte bisher auf taube Ohren – bei der Politik und auch bei den Fachgesellschaften. „Das Frankfurter Ärzteteam geht entschlossen gegen die eingefahrenen Praktiken vor, plädiert für konsequentes, sparsames Patient Blood Management und stellt sich damit gegen große Teile des medizinischen Establishments. Erst die Präsentation ihrer Forschungsergebnisse auf einem viel beachteten US-amerikanischen Kongress sichert die nötige Aufmerksamkeit und Anerkennung, die nun auch immer mehr Patienten zu Gute kommen dürfte“, so die Jury des Film- und Fernsehpreises.

„Wir haben uns für diesen Beitrag entschieden, weil es ein hervorragender Film ist, der ein brisantes Thema mit großem Engagement aufgegriffen und erfolgreich umgesetzt hat. Der Film überzeugt durch die Tiefe der Recherche, sprachliche Brillanz und eindrückliche Bilder“, sagte der Vorsitzende des Hartmannbundes, Dr. Klaus Reinhardt.

Dr. Klaus Reinhardt wird den Film- und Fernsehpreis im Rahmen der Hauptversammlung am 4. November 2016 an die Autorin Ulrike Gehring überreichen.

Der Film- und Fernsehpreis des Hartmannbundes wurde 1966 als ideeller Preis gestiftet und soll einen Ansporn setzen, dass „die großen, mit dem lebenden Bild arbeitenden Massenmedien in ihrer Darstellung der Wirklichkeit ärztlichen Handelns Rechnung tragen“. Der Preis wird 2016 zum 44. Mal verliehen. Die weiteren Jury-Mitglieder sind: Dr. Eckart von Hirschhausen; Wolfgang van den Bergh, Chefredakteur der Ärzte Zeitung; Dr. Annette Tuffs, Leiterin der Unternehmenskommunikation des Klinikum Nürnbergs; Egbert Maibach-Nagel, Chefredakteur des Deutschen Ärzteblattes; Ute Pauling, Redakteurin beim WDR.  

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