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Pressemitteilungen

19.01.2012 // Hartmannbund begrüßt Abwendung des Streiks, aber:

Haltung der Arbeitgeber zur Regelung der Bereitschaftsdienste ist enttäuschend

Der Hartmannbund hat die Einigung der Verhandlungsführer von Kommunalen Arbeitgebern (VKA) und Klinikärzten auf einen Tarifkompromiss für Ärztinnen und Ärzte an den kommunalen Häusern grundsätzlich begrüßt. „Es ist erfreulich, dass die Tarifparteien einen Streik noch abwenden konnten, da dieser nicht zuletzt auch die Versorgung von Patienten belastet hätte“, sagte der Vorsitzende des Verbandes, Dr. Klaus Reinhardt. Die im Vergleich zum ersten Arbeitgeber-Angebot nahezu verdoppelte Gehaltsanhebung zeige, dass es entgegen der gebetsmühlenartig erhoben Klagen der Klinikträger doch „Spielraum nach oben“ gäbe. Die „Panikmache“ der Deutschen Krankenhausgesellschaft hinsichtlich eines angeblich zu befürchtenden Arbeitsplatzabbaus stellt eine völlig überzogene Polemik dar.

Enttäuscht zeigte sich Reinhardt von der offensichtlichen Weigerung der Arbeitgeberseite, bei der Planbarkeit und Begrenzung von Bereitschaftsdiensten auf die berechtigten Forderungen der Ärzteschaft einzugehen. „Trotz massiven Nachwuchsmangels haben die kommunalen Träger noch immer nicht begriffen, dass ohne bessere Voraussetzungen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf besonders junge Frauen  geradezu daran gehindert werden, sich für eine kurative Tätigkeit als Klinikärztin zu entscheiden“, sagte Reinhardt. Insofern sei die Verweigerungshaltung der Arbeitgeber an dieser Stelle fahrlässig.

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