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Pressemitteilungen

24.09.2013 // Reinhardt: Neue GOÄ wäre Bekenntnis zur Freiberuflichkeit

Koalitionsverhandlungen müssen auch entscheidende Weichenstellungen der Gesundheitspolitik berücksichtigen

Der Vorsitzende des Hartmannbundes, Dr. Klaus Reinhardt, hat CDU und CSU aufgefordert, bei den bevorstehenden Koalitionsgesprächen – ungeachtet des möglichen Regierungspartners – den entscheidenden Weichenstellungen in der Gesundheitspolitik gebührende Bedeutung einzuräumen. "Die dringend erforderlichen Entscheidungen im Bereich der Gesundheitspolitik dürfen nicht in die Mühlen von Europapolitik, Energiewende und Betreuungsgeld geraten und dort auf einem Basar des Gebens und Nehmens zerrieben werden", sagte Reinhardt. Der momentane Fokus auf wenige kontroverse Politikfelder dürfe nicht in Vergessenheit geraten lassen, dass die Frage der Versorgung und Pflege einer immer älter werdenden Gesellschaft eine der zentralen innenpolitischen Herausforderungen des kommenden Jahrzehnts sei.

In diesem Zusammenhang forderte der Hartmannbund-Vorsitzende auch eine im Koalitionsvertrag manifestierte Verständigung über eine neue Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ). Grundlage dafür müsse der von der alten Bundesregierung geforderte und nunmehr gefundene Konsens zwischen Bundesärztekammer und PKV-Verband sein. Die überfällige Novellierung der GOÄ sei die beste Gelegenheit für eine neue CDU-geführte Regierung, ein deutliches Signal in Richtung einer Stärkung der Freiberuflichkeit zu senden. Eine neue GOÄ unter Einbeziehung innovativer Verfahren sei Voraussetzung für den weiteren Einzug medizinischen Fortschritts in den Versorgungsalltag und damit auch ein wichtiger Schritt für Versicherte und Patienten. "Ich begrüße es deshalb außerordentlich, dass sich BÄK und PKV verständigt haben. Jetzt ist die künftige Regierung am Zuge“, sagte Reinhardt.

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