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Pressemitteilungen

25.01.2013 // Hartmannbund warnt vor Augenwischerei

Reinhardt: Bürgerversicherung ist und bleibt untaugliches Modell zur Finanzierung des Gesundheitssystems

Der Vorsitzende des Hartmannbundes, Dr. Klaus Reinhardt, hat angesichts des bevorstehenden Bundestagswahlkampfes die von Rot/Grün favorisierte Bürgerversicherung als Etikettenschwindel bezeichnet. So gelungen die Wortfindung "Bürgerversicherung" auch sei, gäbe es keinerlei Anlass, dieses untaugliche Finanzierungsmodell des deutschen Krankenversicherungssystems auch nur ansatzweise zu verklären.

"Die sogenannte Bürgerversicherung löst kein einziges Problem unseres Gesundheitssystems und ist mitnichten die versprochene Antwort auf die demografische Entwicklung unserer Gesellschaft", sagte Reinhardt. Immer mehr erforderliche Leistungen müssten auch künftig weiter von immer weniger Beitragszahlern finanziert werden, Vorsorge gegen künftige Ausgabensteigerungen sei nicht vorgesehen. Reinhardt: "Ganz im Gegenteil wird durch die Zerschlagung der Privaten Krankenversicherung mit ihren Rückstellungen für steigende Beiträge im Alter das System zusätzlich geschwächt." Reinhardt machte deutlich, dass die Bürgerversicherung nicht nur keines der anstehenden Probleme löse, sondern außerdem das freiheitliche Gesundheitswesen in Deutschland ganz grundsätzlich in Frage stelle. "Wer eine Einheitsversicherung will, der stellt auch die Weichen für eine Einheitsversorgung auf niedrigem Niveau. Freie Arztwahl und Therapiefreiheit sind damit zukünftig ebenso in Frage gestellt."

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