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Pressemitteilungen

28.08.2014 // „Bin das Taktieren und Verhandeln leid!“

Reinhardt fordert Gespräche zwischen Kassen und Ärzten über Neuordnung des Honorarsystems

Der Vorsitzende des Hartmannbundes, Dr. Klaus Reinhardt, hat angesichts des jüngsten Verhandlungsergebnisses zwischen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und dem GKV-Spitzenverband seine Forderung nach einer grundsätzlichen Neuordnung des Honorarsystems in der gesetzlichen Krankenversicherung bekräftigt. „Als Vertreter eines freien Berufes bin ich es leid, jedes Jahr in Tarifverhandlungen zu treten, mit Milliardenforderungen herumzutaktieren und anschließend zum Streik aufrufen zu müssen“, sagte Reinhardt heute in Berlin. Diese längst überkommenen Rituale würden weder der Situation der niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen gerecht, noch der Versorgungssituation in Deutschland.

„Wir sind in Deutschland in der vergleichsweise komfortablen Situation, weitgehend ohne existenziellen Druck ein System reformieren zu können, wenn alle Seiten dazu echte Bereitschaft zeigen“, sagte Reinhardt. Es müsse auch im Interesse der Kassen liegen, sich als vernünftiger Verhandlungspartner mit den Ärzten an einen Tisch zu setzen und sich mit ihnen über feste Preise, Patientenbeteiligung und Freiberuflichkeit zu unterhalten. „Wir wollen gesunde Patienten, die Kassen wollen zufriedene Versicherte. Wenn sich das nicht miteinander vernünftig vereinbaren lässt, dann sind wir gescheitert“, sagte Reinhardt.

In diesem Sinne, so der Hartmannbundvorsitzende, mache es auch keinen Sinn, das gestern vereinbarte Verhandlungsergebnis im Detail zu kommentieren. Bestenfalls könne man darüber reden, ob es klug gewesen sei, im Vorfeld Zahlen in die Welt zu setzen, die bei realistischer Betrachtungsweise in Verhandlungen nicht zu erzielen waren.

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