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Pressemitteilungen

23.07.2014 // „Pseudowissenschaftlicher Unsinn“

Reinhardt kritisiert IGES-Gutachten zur Honorarkonvergenz

Der Vorsitzende des Hartmannbundes, Dr. Klaus Reinhardt, hat die vom GKV-Spitzenverband in Auftrag gegebene Studie des IGES-Instituts zur Honorarkonvergenz als „Verhältnisblödsinn“ kritisiert. „Hier soll auf der Basis pseudowissenschaftlicher Bewertungen von historisch gewachsenen Strukturen im Auftrag der Krankenkassen die Konvergenz zu Grabe getragen werden“, sagte Reinhardt.

Ein derartiger Beitrag zur Debatte sei darüber hinaus ein weiterer Beweis, welch undurchschaubares Maß an Komplexität und Intransparenz das vertragsärztliche Vergütungssystem inzwischen angenommen habe. Reinhardt: „Wahrscheinlich ist allein durch finanzielle Anreize das Versorgungproblem nicht zu lösen. Aber die Einführung von einheitlichen, verlässlichen und festen Vergütungselementen ist angesichts der Undurchschaubarkeit des Honorarsystems ganz sicher ein Beitrag, die Frustration der Vertragsärzte abzubauen." Die Krankenkassen sollten sich deshalb weniger mit der Vergabe von Auftragsgutachten beschäftigen, sondern stattdessen endlich einen konstruktiven Beitrag zur Einführung fester Preise liefern. In diesem Zusammenhang nannte der Hartmannbundvorsitzende das kürzlich von der Techniker Krankenkasse vorgestellte Versorgungmodell „interessant und diskussionswürdig“.

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