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Pressemitteilungen

18.06.2013 // Scharfe Kritik an staatlichen Repressalien gegenüber Ärzten

Reinhardt: Türkische Kollegen haben unsere volle Solidarität

Der Vorsitzende des Hartmannbundes, Dr. Klaus Reinhardt, hat im Zusammenhang mit den Unruhen in der Türkei die Übergriffe von Sicherheitskräften auf Ärzte scharf kritisiert. "Der Hippokratische Eid verpflichtet jede Kollegin und jeden Kollegen, Verletzten und Verwundeten im Notfall zu helfen. Dies gilt völlig unabhängig von deren politischer, religiöser oder kultureller Zugehörigkeit. Und dies gilt erst recht, wenn – wie offensichtlich hier geschehen – auch friedliche Demonstranten von Sicherheitsorganen verletzt werden." Die Errichtung improvisierter Ambulanzen und provisorischer Rettungsstellen als Begründung für Festnahmen und mögliche Verurteilungen heranzuziehen sei absurd und völlig inakzeptabel. Der Hartmannbund-Vorsitzende appellierte an die Bundesregierung und an die Bundesärztekammer, ihren Einfluss geltend zu machen, um Ärzte in der Türkei vor weiteren Repressalien des Staates im Zusammenhang mit der Ausübung ihres Berufes zu bewahren.

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