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Pressemitteilungen

11.11.2013 // „Es gibt keine getrennte Versorgung“

Reinhardt warnt vor Sektionierung des KV-Systems

Der Vorsitzende des Hartmannbundes, Dr. Klaus Reinhardt, hat vor einer möglichen Sektionierung innerhalb des Systems der Kassenärztlichen Vereinigungen gewarnt. Wenn die Vertreterversammlungen künftig hälftig quotiert und sowohl haus- als auch fachärztliche Belange nur noch von den jeweiligen Mitgliedern der Versammlung entschieden würden, dann komme das de facto einer Trennung des KV-Systems gleich, kritisierte Reinhardt aktuell „durchsickernde“ Pläne der Koalition. „Es gibt keine getrennte Versorgung, deshalb setzt eine Trennung des KV-Systems die falschen Signale“, sagte Reinhardt. Darin seien sich auch die in der Allianz Deutscher Ärzteverbände versammelten Verbände einig, betonte Reinhardt, der derzeit der Allianz vorsitzt. Als positiv bewertete er, dass die im ambulanten Bereich angestellten Kolleginnen und Kollegen künftig in Form eines beratenden Fachausschusses eine Stimme im KV-System erhielten. Dies werde der steigenden Zahl der Angestellten in der Praxis gerecht.

Reinhardt bezeichnete es als unerträglich, dass zeitgleich zu wegweisenden Koalitionsverhandlungen die ärztliche Selbstverwaltung eine desaströse Vorstellung biete. „Wenn sich in diesen Tagen die KBV-Vertreterversammlung – öffentlich vernehmbar – Stück für Stück zerlegt und durch Abwahlanträge gegen ihre Vorstände Schlagzeilen macht statt durch konstruktive Lösungsvorschläge zur Sicherstellung der Versorgung, dann öffnet das politischen Eingriffen Tür und Tor“, sagte der Hartmannbund-Vorsitzende.

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