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Pressemitteilungen

09.10.2012 // Aktionstag in den Arztpraxen

Reinhardt wirbt bei Patientinnen und Patienten um Verständnis für Protestmaßnahmen

Der Vorsitzende des Hartmannbundes, Dr. Klaus Reinhardt, hat bei den Patientinnen und Patienten um Verständnis für die morgigen bundesweiten Protestmaßnahmen der niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen geworben. „Das aktuelle Angebot der Kassen ist ein Einstieg in ihre langfristige Strategie, die ärztliche Versorgung auf ein rudimentäres Niveau herunter zu fahren“, sagte Reinhardt. Dies gelte im Übrigen sowohl für den ambulanten wie auch den stationären Bereich. Das sei mit der deutschen Ärzteschaft nicht zu machen. Sachwalter von Patienteninteressen seien primär die Ärzte, keinesfalls jedoch die Kassen.

Die augenblicklichen ärztlichen Honorarforderungen stellten keinen ärztlichen Mehrverdienst, sondern lediglich den angemessenen Ausgleich für Kostensteigerungen dar. Reinhardt: "Der Gesetzgeber hat nicht umsonst festgelegt, dass diese Kostensteigerungen in den Praxen durch entsprechende Steigerungen bei den Zuwendungen durch die Kassen aufgefangen werden müssen. Wenn die Kassen dieses Gesetz nun aushebeln, hat das notwendigerweise auch Auswirkungen auf die Patientenversorgung." Am morgigen Protesttag sollten daher die Arzthelferinnen ihre Arbeit ruhen lassen und so darauf aufmerksam machen, dass auch sie über die Arzthonorare finanziert werden.

Reinhardt ermunterte die Patientinnen und Patienten ausdrücklich, mit ihren Ärzten und dem Praxispersonal in den Dialog zu treten, um sich einen unmittelbaren Eindruck über die finanzielle Situation der Arztpraxen in Deutschland zu verschaffen. "Dies dürfen wir auf gar keinen Fall der mit Versichertengeldern finanzierten Propagandamaschinerie der Kassen überlassen", sagte Reinhardt.

>>> weitere Informationen zu den Protestaktionen

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