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Pressemitteilungen

04.04.2011 // “Für reine Demagogie schlicht überbezahlt”

Winn fordert von GKV-Spitzenverband konstruktive Debatte über Ärztemangel und Versorgung

Der Vorsitzende des Hartmannbundes, Hon.-Prof. Dr. Kuno Winn, hat die Vorsitzende des GKV-Spitzenverbandes aufgefordert, ihren inzwischen manisch anmutenden Feldzug gegen niedergelassene Ärztinnen und Ärzte zu beenden und sich wieder in die Phalanx ernstzunehmender Partner des Gesundheitswesens einzureihen.
"Statt sich – wie das eigentlich geboten wäre – konstruktiv und auf Augenhöhe mit seinen Vertragspartnern auseinanderzusetzen, gefällt sich Frau Pfeiffer offenbar als Stachel im Fleische der Ärzteschaft", sagte Winn. Als solcher sei sie allerdings deutlich überbezahlt. Für ihr aus Beiträgen finanziertes Gehalt dürften die GKV-Versicherten statt plumper Demagogie echte und im Dialog mit der Ärzteschaft entwickelte Lösungen für die drängenden Versorgungsprobleme erwarten, so Winn.

Die jüngsten Attacken der Kassenchefin auf die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte, die angeblich zu wenig Sprechstunden anböten, offenbarten indes zum wiederholten Male mangelnde Sachkenntnis und fehlenden Praxisbezug. "Wer die Sprechzeiten mit der Arbeitszeit eines Arztes gleichsetzt, der manipuliert entweder bewusst die öffentliche Meinung oder weiß nicht, worüber er redet. Beides ist gleichermaßen abgründig", sagte Winn. Jeder Patient wisse, dass volle Wartezimmer abgearbeitet würden, ganz unabhängig von den offiziellen Sprechzeiten. Hausärzte machen zudem Hausbesuche, Fachärzte seien häufig als Belegärzte tätig. Hinzu kämen der ärztliche Bereitschaftsdienst und nicht zuletzt die Abrechnung.  „Es ist außerdem geradezu absurd, den Ärztinnen und Ärzten immer mehr Bürokratie durch Berichts- und Dokumentationspflichten aufzuladen und zugleich einen Mangel an Zeit für die Patienten zu beklagen“, sagte Winn abschließend.

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