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Pressemitteilungen

09.06.2011 // „Versorgung muss ausreichend finanziert werden“

Winn: Krankenkassen-Attacken sind absurdes Theater

Der Vorsitzende des Hartmannbundes, Hon.-Prof. Dr. Kuno Winn, hat die Krankenkassen aufgefordert, bei der Debatte um die richtigen Weichenstellungen in der Gesundheitspolitik wieder den Patienten und dessen Versorgung in den Mittelpunkt zu rücken. Als geradezu absurd bezeichnete es Winn in diesem Zusammenhang, dass die Kassen (angebliche) Regierungspläne kritisierten, die das notwendige Finanzaufkommen für die medizinische Versorgung – vernünftiger Weise – am realen Behandlungsbedarf von Patientinnen und Patienten orientieren wollen. "Wer von Geschenken für Ärzte spricht, wenn notwendig erbrachte Leistungen honoriert werden sollen, der offenbart sein nachhaltig gestörtes Verständnis von Leistungsgerechtigkeit“, sagte Winn. Besser hätten die Krankenkassen ihre Überzeugung nicht zum Ausdruck bringen können, dass sie von Ärzten auch weiterhin unbezahlte Behandlungen für ihre Versicherten erwarten. Wenigstens in diesem Sinne, so Winn, habe die jüngste öffentliche Debatte Klarheit gebracht.

Angesichts der an Hysterie grenzenden Kassen-Attacken wegen angeblicher Milliardengeschenke für Ärzte müssten Versicherte und Patienten inzwischen das Gefühl haben, dass sie im Krankheitsfall nicht im Mittelpunkt stehen, sondern zwischen allen Stühlen sitzen. Dies trage ganz sicher nicht zur Vertrauensbildung bei, so Winn.

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