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Pressemitteilungen

14.03.2011 // Wahlen des KBV-Vorstandes

Winn mahnt Ärzte zu neuer Geschlossenheit – und die KBV-Spitze zu offenem Dialog

Der Vorsitzende des Hartmannbundes, Hon.-Prof. Dr. Kuno Winn, hat nach den KBV-Vorstandswahlen die deutsche Ärzteschaft aufgefordert, wieder zur Geschlossenheit zurückzufinden. „Ohne einen Grundkonsens in den entscheidenden gesundheits- und berufspolitischen Fragen werden wir unsere Interessen auf Dauer nicht mehr wirkungsvoll vertreten können“, sagte Winn.  Dieser Konsens kann nach Überzeugung des Hartmannbund-Vorsitzenden auch außerhalb der Körperschaften gefunden und formuliert werden. Deshalb sollte sich jetzt auch niemand in irgendwelche Gräben oder eine wie auch immer organisierte Opposition zurückziehen, sondern jeder gemeinschaftlich über alle – oft nur empfundenen – Grenzen hinweg an Forderungen und Konzepten mitwirken, die den verfassten Institutionen als Position der Ärzteschaft vorgelegt werden könnten. „Wir brauchen das gesamte Potenzial, auch das derjenigen, die bei den Wahlen zum KBV-Vorstand unterlegen sind“, sagte Winn.

Den frisch gewählten KBV-Vorstand warnte Winn, nach seinem Wahlerfolg nicht aus dem Elfenbeinturm zu regieren. „Da erwarte ich eine deutlich andere Form des Umgangs mit den KVen, aber auch mit den freien Verbänden“, sagte Winn. Man sei den Delegierten der VV und der Ärzteschaft in ihrer Gesamtheit nicht nur alle sechs Jahre verpflichtet. Das Signal für einen offenen Dialog sei permanente Aufgabe der KBV-Spitze. Der Vorstand müsse sich immer wieder klar machen, wofür und vor allem von wem er, wenn auch indirekt, gewählt worden sei. Er sei zuständig für alle Vertragsärzte, unabhängig von der Fachgruppe und Ausrichtung, egal, ob Haus- oder Fachärzte, ob Stadt oder Land, Nord oder Süd, Ost oder West. Nicht zuletzt die hier entstandenen Gräben zuzuschütten und Unwuchten zu beseitigen, sei die größte Herausforderung der neuen Legislaturperiode. „Wir erwarten vor allem offene Ohren für die Probleme in den Praxen“, sagte Winn.

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