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Pressemitteilungen

30.03.2011 // Strategie des GKV-Spitzenverbandes inakzeptabel

Winn: Wer Spitzenversorgung will, muss sie auch bezahlen

Der Vorsitzende des Hartmannbundes, Hon.-Prof. Dr Kuno Winn, hat die jüngsten Äußerungen der Vorstandsvorsitzenden des GKV-Spitzenverbandes, Doris Pfeiffer, scharf kritisiert. „Es grenzt an Betrug an den Versicherten, ihnen schier unbegrenzte Leistungsversprechen zu verkaufen und gleichzeitig ihre Versorgung zu gefährden, indem man diejenigen, die die Leistung am Patienten erbringen sollen, bekämpft und ihre Existenz in Frage stellt“, sagte Winn. Eine solche Strategie sei nicht akzeptabel.

„Wer den Versicherten auch künftig eine Gesundheitsversorgung bieten will, die im internationalen Vergleich zu den besten gehört, muss auch bereit sein, dies angemessen zu honorieren. Wenn die Kassen jedoch weniger niedergelassene Ärzte, weniger Krankenhausbetten und einen Abbau der durch die Kassen zu finanzierenden Leistungen fordern, weil es zu teuer sei, müssen sie auch ihren Versicherten vermitteln, dass der derzeitige hohe Versorgungsstandard künftig nicht mehr zu halten ist“, so Winn.

Der Hartmannbund-Vorsitzende wies in diesem Zusammenhang erneut darauf hin, dass die Gesundheitsversorgung künftig aufgrund des demografischen Wandels, der zunehmenden Nachfrage der Versicherten nach Gesundheitsleistungen und auch aufgrund der steigenden Leistungsfähigkeit der Medizin nicht billiger werden könne. Hier seien intelligente und nachhaltige Lösungen gefordert und keine einfallslosen Sparparolen. Im Übrigen sei Frau Pfeiffer gut beraten, ihre Versicherten zu befragen, ob diese – wie sie – der Meinung seien, dass es zu viele Ärzte gäbe, so Winn. “Meine Patienten sehen das jedenfalls völlig anders.“

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