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Pressemitteilungen

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17.10.2011 // Otte: Approbationsordnung muss zusätzlich angepasst werden

Medizinstudierende bekräftigen Forderung nach Verkürzung und qualitativer Aufwertung des Krankenpflegepraktikums

Die Medizinstudierenden im Hartmannbund halten an ihrer Forderung fest, das Krankenpflegepraktikum auf zwei Monate zu verkürzen. „Wir vermissen im aktuellen Referentenentwurf zur Veränderung der Approbationsordnung die von uns geforderte zeitliche Anpassung und die qualitative Aufwertung des Praktikums“, sagte Kristian Otte, alter und neuer Vorsitzender des Ausschusses Medizinstudierende im Hartmannbund, im Rahmen der Ausschuss-Sitzung am vergangenen Wochenende in Düsseldorf.Ein zweimonatiges Krankenpflegepraktikum, wie in der alten Approbationsordnung festgelegt, sei zum Erwerb eines grundlegenden Verständnisses der Arbeit der Pflegekräfte und des Stationsablaufes in der Klinik vollkommen ausreichend. Hingegen fehle es an einer strukturierten Ausbildung mit einheitlich definierten Inhalten, wie sie in der von diversen Pflegeeinrichtungen empfohlenen „Checkliste Krankenpflegepraktikum“  des Hartmannbundes vorgesehen ist. „Diese beiden Punkte müssen in die neue Approbationsordnung einfließen“, fordert Otte.
Ausdrücklich begrüßt wurde im Ausschuss die geplante Abschaffung des Hammerexamens und die Einführung einer bundesweiten PJ-Mobilität. „Zwei längst überfällige Schritte, für die der Hartmannbund jahrelang gekämpft hat“, so Otte, der nun eine konsequente Umsetzung des Referentenentwurfs fordert.  Kristian Otte wurde im Rahmen der Sitzung der Medizinstudierenden im Hartmannbund am 16. Oktober 2011 in Düsseldorf erneut zum Ausschuss-Vorsitzenden gewählt. Otte (24) studiert im 4. Klinischen Semester Medizin in Göttingen. Der Ausschuss der Medizinstudierenden vertritt die Interessen der inzwischen fast 20.000 Medizinstudierenden im Hartmannbund.