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Pressemitteilungen

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23.06.2011 // Medizinstudierende vermissen Zeitplan für geplante Studienreform

Otte dringt auf rasche Änderung der Approbationsordnung

Der Vorsitzende des Ausschusses der Medizinstudierenden im Hartmannbund, Kristian Otte, hat sich enttäuscht über die aktuelle Diskussion zum Versorgungsgesetz geäußert. „Als angehende Ärzte vermissen wir klare Aussagen, wie und in welchem Zeitrahmen die noch im Eckpunkte-Papier der Koalition vorgesehenen Maßnahmen zur Steigerung der Attraktivität des Medizinstudiums umgesetzt werden sollen“, erklärte Otte.

Die im Koalitionspapier in Aussicht gestellten Änderungen der Approbationsordnung zur Mobilität im Praktischen Jahr oder zur dringend notwendigen Stärkung der Allgemeinmedizin in der Ausbildung müssten rasch und für die Öffentlichkeit transparent in Angriff genommen werden. Wo dazu – wegen der föderalen Strukturen – Einvernehmen mit den Ländern zu erzielen sei, sollten die notwendigen Vereinbarungen umgehend getroffen werden. „Für die Medizinstudierenden braucht es an dieser Stelle ein klares Signal, dass politische Absichtserklärungen auch in greifbare Realität umgesetzt werden“, so Otte. Der wichtigen Erkenntnis, dass das beste Mittel gegen den drohenden künftigen Ärztemangel  gut ausgebildete und vor allem motivierte Ärztinnen und Ärzte seien, müssen nicht nur Worte, sondern auch Taten folgen“. Hier seien Bund und Länder gleichermaßen gefordert.