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Pressemitteilungen

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25.02.2011 // Forderung von Medizinstudierenden wird Realität

Regierung will Mobilität im PJ ermöglichen!

„Unsere Geduld und Beharrlichkeit bei der Forderung nach Mobilität im Praktischen Jahr scheint sich auszuzahlen!“ Mit dieser Feststellung hat der Vorsitzende des Ausschusses Medizinstudierende im Hartmannbund, Constantin Janzen, die Pläne des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) kommentiert, das PJ künftig auch außerhalb der Heimatuniversität und den dazugehörigen Lehrkrankenhäusern zuzulassen. Der dem Hartmannbund vorliegende Entwurf eines Positionspapieres zum geplanten Versorgungsgesetz des BMG enthält die Forderung an die Kultusministerkonferenz, die „hierfür erforderlichen Voraussetzungen [...] zu schaffen. Danach ist die Approbationsordnung für Ärzte entsprechend anzupassen.“

Mit der gesetzlichen Implementierung der bundesweiten PJ-Mobilität wäre eine langjährige und intensiv vorgetragene Forderung des Hartmannbundes erfüllt. „Die Wahlmöglichkeit unter allen Lehrkrankenhäusern der Bundesrepublik Deutschland schafft nicht nur für die Medizinstudierenden wichtige Freiräume, sondern wäre auch für die Kliniken eine Chance. Im Wettbewerb um ärztlichen Nachwuchs  könnten sie frühzeitig ihre Qualität und Struktur unter Beweis stellen“, sagte Janzen.

Als besonders positiv im BMG-Konzept bezeichnete der Ausschuss-Vorsitzende auch die Pläne, die Absolvierung von PJ-Tertialen in der ambulanten Versorgung auf sämtliche medizinische Fachrichtungen auszuweiten: „Wer den Nachwuchs in die Niederlassung locken möchte, muss ihn auch rechtzeitig an diese Option heranführen.“

Unterstützung erhält Janzen vom Vorsitzenden des Hartmannbundes, Hon.-Prof. Dr. Kuno Winn: „Dass zwei wesentliche Forderungen unseres Nachwuchses nunmehr im Gesetzentwurf des BMG verankert sind, werte ich als großen Erfolg für die Arbeit des Ausschusses Medizinstudierende im Hartmannbund“. Zugleich sehe er darin eine wichtige Motivation, weiter engagiert für die Interessen der Kommilitonen einzutreten. Das sei vor dem Hintergrund des sehr lern- und zeitintensiven Medizinstudiums nicht selbstverständlich.