BIOMES

Was macht Euer Startup?

Die BIOMES NGS GmbH ist ein Biotechnologie Unternehmen, das auf Basis der sogenannten Next Generation Sequencing Methode die DNA der Mikroben analysiert, die in und am menschlichen Körper leben. Das Ergebnis sind persönliche Mikrobiota-Profile, auf deren Basis die Kunden individuelle Empfehlungen zur Steigerung ihrer Lebensqualität erhalten.

INTEST.pro ist das erste Produkt und stellt die Darmflora in den Vordergrund. Erhältlich ist es bei ausgewählten Vertriebspartnern (Apotheken und Ernährungsberater). INTEST.pro ist dabei ein Lifestyle-Produkt, das durch die Verbindung von modernster DNA-Biotechnologie mit digitaler, präventiver Gesundheitsversorgung entstanden ist und Menschen detaillierte Informationen über ihre Darmflora mit individuellen Handlungsempfehlungen gibt.

Es gibt weltweit nur wenige vergleichbare Dienstleistungen, wobei BIOMES europaweit der einzige Biotech-Anbieter ist, der die Labor-Leistung nicht auslagert. Somit gibt BIOMES keine Daten aus der Hand und kann zudem den günstigsten Preis bei der größten Analysetiefe anbieten. Denn die Firma möchte so vielen Menschen wie möglich Zugang zu dem Test ermöglichen: Hinter BIOMES sind Wissenschaftler, die ein Unternehmen gegründet haben, keine Unternehmer, die Wissenschaft betreiben.

Das Produkt kann zwar vom Endkunden ohne den Besuch eines Arztes angewendet werden, BIOMES strebt aber eine enge Zusammenarbeit mit Ärzten an, denen der Test bei der Beratung Ihrer Patienten helfen kann. Dazu gibt es einen speziellen PDF-Report, der für Ärzte und Apotheker aufbereitet wird und ihnen als Grundlage zur Beratung dient.

Welches Problem löst Ihr mit Eurem Produkt?

BIOMES hat mit INTEST.pro die erste DNA-basierte Darmflora-Analyse auf den Markt gebracht, die die Gesamtheit aller bekannten Bakterien-Genome im menschlichen Darm identifiziert. Klassische Analysen haben maximal 20 Prozent der Aussagekraft von INTEST.pro, weil sie nicht DNA-basiert sind. Viele bekannte Verdauungsbeschwerden, wie zum Beispiel Reizdarm, liegen jedoch häufig in einem Ungleichgewicht der Darmflora begründet, das nur mit einer umfassenden Analyse erkannt und behoben werden kann.

Die Interpretation der Analyse basiert auf einer kuratierten proprietären Wissensdatenbank, die die Erkenntnisse von nahezu allen weltweiten Mikrobiom-Studien vereint. Der Kunde bekommt zudem persönliche Handlungsempfehlungen und Ernährungspläne zum Wiederaufbau der Darmflora.

BIOMES ist damit nicht nur technologischer Vorreiter im Europäischen Markt, sondern weltweit der einzige Anbieter, der modernste biotechnologische Verfahren und maschinelles Lernen mit bezahlbaren, anwenderfreundlichen Services verbindet, wobei alle Prozessabläufe (inkl. Labor) inhouse erfolgen.

Worin bestand die Motivation des Gründerteams?

Die treibende Kraft hinter BIOMES ist Gründer Dr. Paul Hammer, promovierter Molekularbiologe & Bioinformatiker. Er war schon immer getrieben von dem Wunsch, die Welt zu erforschen, aber gleichzeitig etwas zu tun, was vielen Menschen helfen kann. Vor einigen Jahren, während er den DNA-Nobelpreisträger James Watson traf, lernte er die Technologie kennen, auf der der Test basiert und wusste sofort, dass er damit die Welt verändern kann.

Dr. Paul Hammer: „Modernste Biotechnologie gibt uns endlich die Möglichkeit, DNA so günstig und so gut wie nie zuvor zu analysieren und die Anwendungsmöglichkeiten sind scheinbar unbegrenzt. Da klingt es vielleicht banal, dass unser erstes Produkt eine Darmflora-Analyse ist. Aber sie kann so viel mehr, als bisherige Analysen – nämlich die Gesamtheit aller Bakterien erfassen und damit vielen Menschen das Leben vereinfachen.“

Bisher ist der Einfluss dieser Bakterien auf die Gesundheit des Menschen ein zu stark unterschätzter Faktor. BIOMES kann Menschen mit verschiedensten Beschwerden wie Reizdarm, Übergewicht, Immunschwäche u.v.m. dabei helfen, deren Ursachen zu erforschen. Das 7-köpfige Gründer-Team um Dr. Paul Hammer besteht vorrangig aus Bioinformatikern und Molekularbiologen, die Experten auf dem Gebiet der Mikrobiota und DNA-Analytik sind. Seit Oktober 2018 umfasst die BIOMES NGS GmbH insgesamt 16 Mitarbeiter.

  • Startschuss der Gründung war im Juni 2017 ein EXIST-Stipendium, mit dem die drei Biotechnologen Dr. Paul Hammer, Dr. Tewodros Debebe und Carsten Krumbiegel im Juni 2017 begannen.
  • Nach nur sechs Monaten gründeten sie im November 2017 mit einem fertigen Produkt-Prototyp und vier weiteren Kollegen die BIOMES NGS GmbH.
  • Bereits im Februar 2018 brachten sie mit INTEST.pro das erste Produkt für Endkunden auf den Markt.
  • Die Darmflora-Analyse ist nur das erste Produkt von BIOMES. Weitere Produkte, wie eine Hautflora-Analyse, werden folgen.

Welche Technologien kommen zum Einsatz?

Hochdurchsatz-Sequenzierung: Die Hochdurchsatz-Sequenzierung ist ein Verfahren zur Analyse von Nukleinsäuren (DNA) und aktuell die modernste Technologie im Bereich der Genomik. Bekannt ist das Verfahren auch unter der englischen Bezeichnung Next Generation Sequencing (NGS). Wissensdatenbank/Data-Mining: BIOMES hat aus 6.000 weltweiten Mikrobiom-Studien eine Datenbank zur Interpretation der Mikrobiom-Analysen aufgebaut. Dazu werden Algorithmen der Mustererkennung und des maschinellen Lernens angewendet, um neues Wissen aus den Mikrobiom-Datensätzen zu gewinnen.

WICHTIG: BIOMES hat nicht das Next-Generation-Sequencing erfunden, sondern die Abläufe und Prozesse so weiterentwickelt, dass eine sehr hohe Analysetiefe bei einem günstigen Preis möglich ist.

Ablauf der Analyse in der BIOMESseq Plattform am Beispiel der Darmflora:

  1. Analyse mikrobieller DNA mit NGS-Technologie
  2. Abgleich der digitalen DNA-Fragmente mit allen Mikroben-Genomen in eigens entwickelter BIOMES Software-Pipeline = 100% individuelles Darmflora-Profil
  3. Interpretation des Profils in proprietärer, kuratierter BIOMES Wissensdatenbank (Auswertung von > 6.000 wissenschaftliche und klinische Studien)
  4. Verfeinerung der Ergebnisse durch Abgleich mit der BIOMES Community (>20.000 Datensätze) sowie mit Hilfe von Algorithmen maschineller Intelligenz
  5. Ergebnisse im Online-Dashboard mit zugeschnitten Handlungsempfehlungen und personalisierten Ernährungsplänen
  • Softwarepipeline, Datenbank und Algorithmen wurden von den Wissenschaftlern von BIOMES entwickelt. Handlungsempfehlungen basieren auf validen Studien und personalisierte Ernährungspläne werden in Zusammenarbeit mit Ernährungsberatern entwickelt. Die Ernährungspläne werden im ersten Quartal 2019 gelauncht


Was leistet Euer Startup für den Alltag der Ärzte?

Allein in Deutschland leben ca. 15 Mio. Menschen mit RDS (Reizdarmsyndrom), das damit eine der häufigsten Magen-Darm-Erkrankungen in Deutschland ist. Typische Symptome sind Verstopfung, Durchfall, Blähungen, Blähbauch, Bauchschmerzen und Bauchkrämpfe. Einerseits vermeiden viele Menschen mit einem RDS den Weg zum Arzt, da sie die Symptomatik als nicht krankhaft deuten. Andererseits verstehen Mediziner darunter häufig eine Beeinträchtigung der Funktion des Darms ohne organische Ursachen und finden nur selten valide begründbare Ursachen. Sehr häufig ist jedoch eine Unausgewogenheit der natürlichen Darm-Mikrobiota Ursache eines RDS. Mit INTEST.pro können Betroffene die mikrobiellen Ursachen ihres RDS analysieren. Dabei ist der Ergebnisbericht zwar so ausgelegt, dass Kunden ihn auch ohne Ärzte verstehen sollen, jedoch strebt BIOMES eine enge Zusammenarbeit mit Ärzten zusammen, um ihnen eine Diagnose-Unterstützung zu geben. In Zukunft soll das Produkt auch in Richtung eines Medizinproduktes erweitert werden. Ebenso ist eine Bezuschussung von Krankenkassen angedacht.

RDS ist dabei nur ein beispielhaftes Feld, in dem BIOMES und Ärzte zusammenarbeiten können. Erste Studien zeigen beispielsweise den Zusammenhang zwischen der Darmflora und Depressionen. Zudem ist das Ziel von BIOMES, Menschen dabei zu helfen, gar nicht erst krank zu werden und ihnen und Ärzten damit ein Werkzeug zur Prävention an die Hand zu geben.

Testzugang zu beispielhafter Ergebnisdarstellung, dem sog. Online-Dashboard:  

Website: https://my.biomes.world/ 
E-Mail: demo(at)biomes.world
PW: feel!better


Warum sind unsere Darmbakterien wichtig?

Der Darm könnte nicht ohne die Billionen von Bakterien funktionieren, die ihn besiedeln und dafür sorgen, dass wir Nahrung verdauen können, eine Immun-Abwehr haben und überlebenswichtige Hormone produzieren. In Deutschland gibt es Millionen von Menschen, deren Darm im Ungleichgewicht ist, z.B. durch die Einnahme von Antibiotika, eine ungesunde Ernährung und vieles mehr. So leben viele Menschen mit diffusen Beschwerden, ohne zu wissen, dass die Gründe dafür im Darm liegen. Vielen von ihnen hat bisher kein Arzt geholfen, weil die Mikrobiom-Analyse noch nicht in die medizinische Anwendung vorgerückt ist.

Was ist das Mikrobiom?

Hinter dem Begriff Mikrobiom verbirgt sich die DNA aller Mikroorganismen, die in und am menschlichen Körper leben, darunter vorrangig Bakterien, mit denen der Mensch eine symbiotische Beziehung aufgebaut hat. Der Darm beherbergt das größte Mikrobiom.

selfapy

Was macht Euer Startup?

Selfapy ist ein junges Unternehmen aus Berlin, welches moderne Technologie, langjährige Klinikerfahrung und psychotherapeutische Ansätze zur Verbesserung des psychischen Wohlbefindens verbindet. Es ist unser Ziel Menschen mit Depressionen, Angststörungen, Burnout und Essstörungen schnelle und professionelle Hilfe zu ermöglichen. Hierzu bieten wir 3-6-monatige Online-Therapiekurse an, die Betroffenen mit Hilfe von Videos, Texten und Übungen die Strategien der kognitiven Verhaltenstherapie beibringen. Bei Bedarf werden Nutzer während der Bearbeitung der Kurse durch wöchentliche Gespräche per Telefon oder Chat von einem persönlichen Psychologen begleitet. Selfapys Therapieprogramme werden bereits von einigen Krankenkassen übernommen.

Welches Problem löst Ihr mit Eurem Produkt?

Obwohl knapp 9 Millionen Menschen in Deutschland an einer psychischen Erkrankung, wie Depression, Angst, Burnout oder Essstörung, leiden, ist die Versorgungslage nach wie vor unzureichend. So erhalten aufgrund von langen Wartezeiten auf einen Psychotherapieplatz, sowie strukturellen Engpässen aktuell nur 40 % der Betroffenen eine angemessene Therapie. Die unzureichende Versorgung führt zu hohen Kosten für das deutsche Gesundheitssystem. So belaufen sich die direkten Behandlungskosten von psychischen Erkrankungen aktuell auf rund 28,7 Mrd. Euro jährlich. Zudem ergaben sich im Jahr 2015 87,2 Millionen Arbeitsunfähigkeitstage aufgrund von psychischen Erkrankungen, welche weitere jährliche Kosten von knapp 10 Mrd. Euro verursachen.

Worin bestand die Motivation des Gründerteams?

Wir sind selbst Psychologinnen, und sehen es als unsere Mission, mit Selfapys Online Therapien die Versorgungssituation für Millionen von Menschen mit psychischen Störungen zu verbessern. Im Gegensatz zu der durchschnittlichen Wartezeit auf einen Psychotherapieplatz von 3-6 Monate haben Betroffene bei Selfapy die Möglichkeit, sofort und ortsunabhängig wirksame Hilfe zu erhalten. Zudem ist es unser Anspruch, jeden Nutzer persönlich zu betreuen und eine individuelle Begleitung zu ermöglichen. Daher bieten wir die Möglichkeit an, dass jeder Nutzer von einem persönlichen Psychologen betreut wird und arbeiten im Hintergrund an einem Therapiealgorithmus, welcher die Therapieinhalte individuell auf die Bedürfnisse des Nutzers anpasst.

Welche Technologien kommen zum Einsatz?

Aktuell ist unser Programm über jegliche technologischen Endgeräte verfügbar. Zudem arbeiten wir im Hintergrund sowohl an einer begleitenden App, sowie an einem selbstlernenden Algorithmus, der die Online Kurse basierend auf Nutzerdaten optimal auf die individuelle Situation & Symptomatik des Nutzers anpasst. Hierbei soll eine störungsübergreifende Therapie entstehen, welche individuelle Bedürfnisse sowie Komorbiditäten berücksichtigt.

Was leistet Euer Startup für den Alltag der Ärzte?

Hausärzte und Gynäkologen empfehlen unsere Programme oft, wenn sie merken, dass psychologische oder psychosomatische Symptome bei Ihren Patienten vorherrschen, aber dem Patienten aufgrund von Wartezeiten oder strukturellen Probleme kein Psychotherapieplatz zur Verfügung steht.

Psychotherapeuten können Ihren Patienten unser reines Online Programm parallel zur Verfügung stellen. Hierbei können Sie auch den Verlauf der Symptomatik Ihrer Patienten über unser Programm verfolgen.

smartpatient

Was macht euer Startup? 

Unser Hauptaugenmerk liegt auf der Therapietreue bzw. der sog. Adhärenz: Die WHO schätzt, dass 50% der Medikamente nicht oder nicht richtig genommen werden. Die Konsequenzen für die Patienten reichen von schlechterer Lebensqualität bis hin zu Komplikationen oder sogar Todesfällen. Zugleich entstehen durch Nicht-Adhärenz signifikante und vor allem vermeidbare Kosten im Gesundheitssystem. Das Problem ist nicht neu, und viele Ärzte legen inzwischen aktives Augenmerk auf das Problem. Die meiste Zeit sind die Menschen aber eben nicht beim Arzt, sondern auf sich alleine gestellt. In diesen Alltagssituationen haben wir mit Smartphone und App einen effektiven Kanal, um die Patienten bei der Umsetzung der ärztlich verordneten Therapie zu unterstützen. Da wir stark darauf achten, beim Arzt keinen Mehraufwand zu erzeugen, werden wir auch von vielen niedergelassenen Medizinern als Teil der Lösung gesehen. 

Worin bestand die Motivation des Gründerteams?

Das Thema Adhärenz hat uns fasziniert und tut es immer noch. Zum einen liegt es in der Vielschichtigkeit des Problems: Menschen nehmen ihre Medikamente aus den unterschiedlichsten Gründen nicht oder nicht richtig ein. Viele davon können wir per App adressieren – vorausgesetzt, wir kombinieren patienten-individuell die richtigen Unterstützungswerkzeuge. Die Verhaltenspsychologie ist hier eine Hilfe, mindestens so wichtig ist aber eine guter User Experience, also die intuitive Bedienbarkeit und Nützlichkeit für den Patienten. Adhärenz ist also eine harte Nuss, und das hat uns gereizt. Zum anderen hat uns das Potenzial fasziniert: Menschen zu helfen ein gesünderes Leben zu führen ist jeden Tag motivierend. Die möglichen finanziellen Vorteile für die unterschiedlichen Teilnehmer im Gesundheitssystem haben dann unseren Ehrgeiz endgültig geweckt.

Welche Technologien kommen zum Einsatz?

MyTherapy ist als kostenlose App für iOS und Android. Für die Zusammenarbeit mit dem Arzt nutzen die meisten Patienten auf den in die App integrierten PDF-Bericht, den sie typischerweise ausdrucken, um ihren Medikationsprotokoll oder ihre Blutdruckkurven mit dem Arzt zu diskutieren. In speziellen Indikationen setzen wir auch auf Web-basierte Lösungen für die Ärzte, typischerweise fehlt es aber im Arztalltag an Zeit, um sich ein gesondertes System einzuloggen.

Was leistet Euer Startup für den Alltag der Ärzte?

Häufig verlässt der Patient oder die Patienten das Behandlungszimmer und der Arzt ahnt bereits, dass sein Rat zumindest teilweise verhallen wird. Für viele Ärzte ist das frustrierend. Mit der MyTherapy App erhalten Ärzte ein einfaches Instrument, dass sie dem Patient nur empfehlen müssen, z.B. indem sie einen Flyer oder ähnliches mitgeben. Die App ist selbsterklärend, funktioniert krankheitsübergreifend, wurde wissenschaftlich evaluiert und vom TÜV für Datenschutz und Datensicherheit zertifiziert. Jeder Patient, der der Empfehlung nachkommt, kann profitieren. Den Arzt kostest die Empfehlung keine Zeit, aber profitiert von besser geführten Patienten, die im besten Fall den ausgedruckten Bericht mit zum nächsten Termin bringen und so für den Arzt in der gleichen Zeit bessere Gespräche ermöglichen.

vivelia

Was macht Euer Startup?

Wir arbeiten bereits seit 2014 an innovativen Konzepten, die mentale Gesundheit und Wohlbefinden fördern. Gerade in einer Zeit, die von dynamischen Arbeitsbedingungen geprägt ist, stehen wir alle zwar vor immer mehr Möglichkeiten, aber auch Herausforderungen im Berufsalltag. 

 

Wir unterstützen mit VIVELIA - Coaching for better work Unternehmen, indem wir Coachings für Mitarbeiter*innen und Führungskräfte anbieten. Die Formel ist einfach: Wenn es dem Team gut geht, geht es auch dem Unternehmen gut. Die Investition zahlt sich aus - in erster Linie verbessern sich Produktivität und Zufriedenheit am Arbeitsplatz. Aber auch das Image als attraktiver Arbeitgeber profitiert, indem klar wird: hier engagiert man sich.

Weiterführend können wir für Privatpersonen dank eines Netzwerk aus selbständigen Psychologischen Psychotherapeuten auch klassische Psychotherapie anbieten. So oder so, ist es uns wichtig, den Zugang zu mentaler Gesundheit möglichst einfach zu gestalten. Deshalb bieten wir all unsere Angebote auch digital an: sei es per Video, Chat oder Telefon. Am Ende müssen unsere Produkte in den Alltag der Menschen passen, nicht anders herum.

Welches Problem löst Ihr mit Eurem Produkt?

VIVELIA wurde 2014 gegründet, um den Weg zu mentaler Gesundheit so einfach wie möglich zu gestalten. An dieser Vision arbeiten wir bis heute, auch mit dem Rollout auf den Geschäftskundenbereich, denn letztlich spielt unser mentales Wohlbefinden eine Rolle für alle Lebensbereiche: privat oder beruflich. Als Unternehmer glaube ich fest daran, dass es sich lohnt, die eigenen Mitarbeiter*innen zu unterstützen. Jeder von uns leidet irgendwann mal unter Stress, findet sich in neue Rollen nur schwer ein, oder fühlt sich generell belastet. Mit unseren Kurzzeit-Coachings können Mitarbeiter*innen mit Unterstützung eigene Lösungen entwickeln. Im Resultat wirkt sich das positiv auf die Performance aus.

Worin bestand die Motivation des Gründerteams?

Die kam auf dem Weg: Insgesamt habe ich fünf Unternehmensgründungen begleitet und einen Exit mit achtstelliger Bewertung erzielt. Dabei wurde mir immer stärker meine eigene gesellschaftliche Verantwortung als Unternehmer bewusst. Bei der Gründung von VIVELIA war es mir wichtig, mich gesellschaftlich relevanten Themen anzunehmen. Um noch mehr Unternehmer in die Verantwortung zu nehmen, habe ich mit anderen zusammen zudem Entrepreneurspledge.org gegründet. 

Welche Technologien kommen zum Einsatz?

Damit die Nutzer sich Anfahrtszeiten sparen und Ihre Sitzungen optimal in Ihren Alltag integrieren können, bieten wir unsere Coachings über ein eigenes datenschutzkonformes Tool via Video, Chat und Telefon an.  

DERMA-TO-LOGIN

Was macht Euer Startup?

DERMA-TO-LOGIN ist ein junges Unternehmen aus Solingen, das Online-Kurse sowie medizinische Podcasts im Bereich Dermatologie, Chirurgie und ästhetische Medizin anbietet. Durch unsere langjährige Klinik- und Praxiserfahrung sowie umfangreiche Didaktikausbildung ist DERMA-TO-LOGIN für Anfänger und Fortgeschrittene zur Weiterbildung geeignet und lässt sich flexibel in den Alltag integrieren. Unser Ziel ist, dass Ärzte jeder Fachdisziplin, Studenten sowie Medizininteressierte dermatologische Inhalte einfach und verständlich erlernen. Auch praktische Inhalte, die in zeitaufwändigen Seminaren dargestellt werden, sollen online rekapituliert werden können. Dies erzielen wir durch Online-Kurse, bei denen mit Hilfe von Videolektionen das Basiswissen der Dermatochirurgie, Dermatoskopie und ästhetischen Botulinumtoxin-Therapie zielorientiert vermittelt wird. Zudem bieten wir kostenlose medizinische Podcasts über Spotify, iTunes und unsere Website www.derma-to-login.com an.

Welches Problem löst Ihr mit Eurem Produkt?

Im Berufsalltag ist aufgrund der hohen Arbeitsbelastung häufig nicht genügend Zeit für theoretische oder praktische Inhalte – einmal gehört und schnell wieder vergessen.
Wir bieten das Wissen für theoretische als auch praktische Inhalte – didaktisch optimal aufbereitet und jederzeit abrufbar. Durch unsere Online-Kurse, die in einzelnen Videolektionen aufeinander aufbauen, können die Teilnehmer ihr eigenes Lerntempo, die Anzahl der Wiederholungen und den Inhalt individuell anpassen. Alle unsere Kurse sind durch die Ärztekammer Nordrhein CME-zertifiziert.
Praktische Fertigkeiten erlernen unsere Teilnehmer an Online-Trainern: hier werden z.B. zu planende Operationen simuliert und der Teilnehmer kann sein Wissen direkt spielerisch anwenden.

Nehmen wir ein praktisches Beispiel: wenn ein angehender Assistenzarzt die Dermatoskopie erlernen möchte, stehen ihm sowohl Bücher als auch Anwesenheitsseminare zur Verfügung. DERMA-TO-LOGIN kombiniert das Beste aus beiden Varianten: mit den Online-Videolektionen fühlt es sich an, als wäre man in einem Seminar; allerdings kann der Teilnehmer wie bei einem Buch das Lerntempo selbst bestimmen. Alle unsere Videos sind audiovisuell aufeinander abgestimmt. Während z.B. die Hornperle einer Seborrhoischen Keratose beschrieben wird, erscheint im Video ein Pfeil, sodass der Teilnehmer den beschrieben Inhalt bildlich verknüpft.

Außerdem bieten wir auch Podcasts im Gebiet der Dermatologie sowohl für den Arzt, als auch medizinischen Laien. Für viele Pendler oder Eltern, die ihre wenige Zeit sinnvoll nutzen und sich fortbilden möchten, eignet sich unser Podcast doppelt, da während des Sports / Einkaufs etc. die Inhalte gehört werden können.

Worin bestand die Motivation des Gründerteams?

Wir sind zwei junge dynamische Ärztinnen, die das Projekt komplett self-made aufgezogen haben. Estefanía (rechts): „Als meine Tochter zwei Jahre alt war und ich noch in der Uniklinik gearbeitet habe, hatte ich zu Hause kaum Zeit zu lernen. Ich hätte damals in Vorbereitung auf meine Facharztprüfung gerne Podcasts und Online-Fortbildungen als Lernwerkzeug zur Verfügung gehabt. Wir haben diesen Wunsch auch bei Kolleginnen und Kollegen gesehen und wussten, dass eine gute learn-work-life balance durch die Nutzung des digitalen Fortschrittes möglich ist. Derma-to-login integriert die Fortbildungsmöglichkeiten flexibel in den Alltag, sodass mehr Freizeit und Privatleben zur Verfügung stehen.“

Alice (links): „Während meines Studiums habe ich eine umfangreiche didaktische Ausbildung absolviert und selber Studenten und Ärzte unterrichtet. Die Lehre ist meine Leidenschaft. Insbesondere in der aktuellen und zukünftigen Generation sind Computer, Smartphones und Tablets ein wichtiger Bestandteil des Alltags. Gute Lehre kann überall stattfinden, egal ob als Podcast, online oder als Vortrag. Das Wissen von Derma-to-login ist überall und jederzeit abrufbar. Zusätzlich sind die Kurse auf Deutsch, Englisch und Spanisch verfügbar – man kann flexibel zwischen den Sprachen wechseln und sein Fremdsprachenvokabular en passant erweitern.

Welche Technologien kommen zum Einsatz?

Unsere Online-Kurse sind über jedes technologische Endgerät verfügbar – man benötigt nur einen Internetbrowser. Zudem arbeiten wir für unsere Podcasts mit Spotify und iTunes zusammen, um unseren Teilnehmern einen einfachen kostenfreien Zugang zu ermöglichen. Außerdem haben wir bei unseren Online-Kursen auch einen Online-Trainer programmiert, um die Lernerfolgskontrolle und das spielerische Lernen zu verbessern. Die Teilnehmer zeichnen virtuell Lappenplastiken ein oder markieren Punkte für die ästhetische Botulinumtoxin-Therapie an Modellen. Anschließend zeigt der Onlinetrainer die richtige Lösung an und es folgt eine Erklärung.

Was leistet Euer Startup für den Alltag der Ärzte?

Der Student der gerne früh operieren lernen möchte; der junge Assistenzarzt, der sich on the way fortbildet; oder der niedergelassene Facharzt, der aufgrund der hohen Nachfrage die ästhetische Botulinumtoxin-Therapie erlernen möchte und sich dafür keine freien Tage nehmen kann – unsere Teilnehmer können durch uns flexibel, überall und jederzeit ihr Wissen erweitern. Langwierige Fortbildungsveranstaltungen am Wochenende entfallen! Derma-to-login bietet spannende Videolektionen, regt mit merkförderlichen Beispielen das Erinnerungsvermögen an und führt durch die Anwendung der Online-Trainer zu langanhaltenden Lernerfolgen. Durch die Kooperation mit renommierten Professoren sind die Kurse von Derma-to-login auf einem hohen fachlichen Niveau. Wir passen uns den Bedürfnissen der heutigen Zeit an und integrieren die medizinische Lehre in die digitale Welt.

LifeTime

Was macht das Startup?

Mit LifeTime unterstützen wir Arztpraxen und Kliniken bei der Digitalisierung. Unser Ziel ist es, mithilfe zeitgemäßer digitaler Lösungen die Arzt-Patienten Beziehung zu stärken und die Interaktion zu vereinfachen. Dafür haben wir mit LifeTime eine Software entwickelt, mit der Ärzte digital und datenschutzkonform Dokumente an Kollegen sowie an Patienten senden können. Patienten können mit der LifeTime App ihre medizinischen Daten einfach digital auf dem Smartphone verwalten und sich bei der Organisation von Dokumenten und Medikamenten unterstützen lassen.

Welches Problem wird mit dem Produkt gelöst?

Trotz enormer Fortschritte in der IT- und Kommunikationstechnologie findet der Datenaustausch in medizinischen Einrichtungen noch immer über veraltete Wege statt. Die Mehrheit der Arztpraxen kommuniziert nach wie vor über Fax und Post. Hier setzen wir mit LifeTime an, indem wir ein einfach bedienbares System für Ärzte und Patienten gleichermaßen bieten, das ihnen einen sicheren digitalen Austausch ihrer Daten ermöglicht.

Worin bestand die Motivation des Gründerteams?

Als Unternehmen hinter dem Produkt LifeTime wurde die connected-health.eu GmbH 2014 von Dr. med. Johannes Jacubeit gegründet. In seinem Arbeitsalltag als Arzt begegnete er fast täglich veralteten IT-Systemen und vermisste zunehmend zeitgemäße digitale Kommunikationsmöglichkeiten. Das wollte er ändern und entwickelte gemeinsam mit dem IT-Allrounder Matthias Lau das LifeTime System. Mit LifeTime hat sich Johannes Jacubeit zum Ziel gesetzt, die Medizin mithilfe digitaler Technologien ins 21. Jahrhundert zu bringen.

Welche Technologien kommen zum Einsatz?

LifeTime bietet eine Software für medizinische Einrichtungen sowie eine kostenfreie App für Patienten (erhältlich für iOS und Android). Die Technologie wurde eigens von uns entwickelt und basiert als eines der wenigen Produkte am Markt auf einer dezentralen Architektur. Die Speicherung von Daten findet also ausschließlich lokal auf dem Smartphone statt. Der Patient hat damit jederzeit die volle Hoheit über seine Daten und entscheidet selbst, mit wem er die Daten teilt oder wo er sie zusätzlich sichern möchte. Im Gegensatz zu cloudbasierten Patientenakten benötigen Ärzte für die Übermittlung keine explizite Einwilligungserklärung des Patienten, da dieser die Dokumente aktiv annimmt und somit der Übermittlung mittels LifeTime zustimmt. Zu unserer Philosophie gehört zudem das Zero Knowledge Prinzip - wir verfügen also über keinerlei Wissen oder Zugriff auf personenbezogene Patientendaten.

Was leistet das Startup für den Alltag der Ärzte?

Mithilfe der LifeTime Software tauschen Ärzte Befunde, Arztbriefe oder Bildgebung verschlüsselt mit Kollegen und Patienten aus. Der Versand funktioniert einfacher als per Fax und ist datenschutzkonform. Die Unterlagen werden in höchster Qualität und digital übertragen, so können sie bspw. direkt in das Praxissystem übernommen werden. Damit erleichtert LifeTime die Kommunikation aller Beteiligten, die rund um die Behandlung eines Patienten involviert sind. Zudem können Bildgebung oder Dokumente mit LifeTime auch direkt und verschlüsselt an das Smartphone des Patienten gesendet werden.