DiGA – Tabakentwöhnung in der Hausarztpraxis – Welche Methoden sind gesichert? (online)

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Digitalisierung

Rauchen bleibt das größte vermeidbare Gesundheitsrisiko unserer Zeit – mit jährlich rund 125.000 tabakbedingten Todesfällen allein in Deutschland. Umso wichtiger ist es, dass jeder Rauchstoppversuch die bestmögliche Unterstützung erhält. Denn unbegleitete Aufhörversuche führen nur selten zu einem dauerhaften Erfolg. Die Kombination aus ärztlicher Kurzberatung und einer passenden pharmakologischen Therapie erhöht die Chancen auf einen erfolgreichen Rauchstopp deutlich. Entsprechend empfiehlt die S3-Leitlinie „Tabakprävention und -entwöhnung“ die routinemäßige Umsetzung solcher Kurzberatungen im medizinischen Alltag, ergänzt durch evidenzbasierte medikamentöse Hilfen.

In diesem Kurs erlernen Sie die leitliniengerechte Durchführung einer motivierenden ärztlichen Kurzberatung zur Tabakentwöhnung. Dazu gehören eine klare, wertschätzend formulierte Rauchstoppempfehlung sowie die strukturierte Aufklärung über wirksame therapeutische Optionen – mit dem Ziel, Ihre Patientinnen und Patienten bestmöglich auf ihrem Weg in ein rauchfreies Leben zu unterstützen.

Referentin:
Frau Dr. Claudia Bauer-Kemeny
Abteilungsleiterin der Abteilung für Prävention und Tabakentwöhnung, Thoraxklinik Heidelberg gGmbH – Universitätsklinikum Heidelberg

Die Veranstaltung ist kostenlos und wird live gestreamt. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.
Die Zertifizierung wurde beantragt, es erfolgt eine Lernerfolgskontrolle.

Live-Stream: https://digitalversorgt.info/event/tabakentwoehnung-hb/
Für eine Terminerinnerung können Sie sich über den o.g. Link ebenfalls anmelden.

Die Veranstaltung wird organisiert und durchgeführt vom Spitzenverband Digitale Gesundheitsversorgung e.V.