Exzellenz, Haltung und Engagement: Im Rahmen der Hauptversammlung 2026 wurden in Berlin zwei außergewöhnliche Medizinstudierende mit dem Hartmannbund-Stipendium 2027 ausgezeichnet: Nanook Eis und Margarita Karaivanova. Beide treten durch herausragende fachliche Leistungen, starke wissenschaftliche Ambitionen sowie ein beeindruckendes gesellschaftliches und berufspolitisches Engagement hervor.
Neben ihren herausragenden Leistungen und ihrem Engagement beeindruckt Margarita Karaivanova vor allem durch die Konsequenz, mit der sie ihre Ziele verfolgt und Verantwortung übernimmt.

Sie studiert an der Universität Heidelberg und steht für einen beeindruckenden akademischen und gesellschaftlichen Lebenslauf, der sie 2021 von Sofia nach Deutschland führte. Mit Bestnoten (Abitur und erstes Staatsexamen 1,0, hervorragendes TMS-Ergebnis) setzt sie schon früh neue Maßstäbe.
Ihre Leidenschaft für die Augenheilkunde verbindet sie eng mit exzellenter Forschung. In ihrer experimentellen Promotion widmet sie sich neuen Ansätzen zur Vermeidung des Nachstars nach Kataraktoperationen, gefördert durch ein DOG-Doktorandenstipendium, und hat bereits mehrfach als Erstautorin publiziert.
Auch berufspolitisch hat sie sich längst etabliert: Seit 2022 engagiert sie sich im Hartmannbund, vertritt die Studierenden auf Bundesebene und wurde im Oktober 2026 zur Co-Vorsitzenden des Ausschusses der Medizinstudierenden im Hartmannbund gewählt. Ihr Horizont reicht weit über die Landesgrenzen hinaus – ob durch Auslandspraktika in Tokio, Einsätze als Übersetzerin bei „Treatment without Borders“ oder ihr Engagement für internationale Hochschulkooperationen und globale Gesundheitsthemen.
Nanook Eis studiert an der Medical School Hamburg (MSH) am Standort Schwerin und ist dort als Univertreter des Hartmannbundes aktiv. Seine Leidenschaft für die Medizin wurzelt in einem prägenden Kindheitserlebnis im Alter von sieben Jahren nach einer erfolgreichen Nervenoperation.

Sein fachliches Hauptinteresse gilt der Herz- und Transplantationschirurgie. Neben praktischen Erfahrungen als CTA in der Herzchirurgie am UKE und als Perfusionist bei der Deutschen Stiftung Organtransplantation treibt er auch die wissenschaftliche Arbeit voran – etwa durch ein Forschungspraktikum zum NEDAMSS-Erkrankungsspektrum und eine geplante Promotion.
Was ihn besonders auszeichnet, ist sein vielseitiges Verantwortungsbewusstsein: Er engagiert sich als Tutor für Physik und Physiologie, im Fakultätsrat sowie im Studierendenrat der MSH. Hinzu kommt ein langjähriges, verantwortungsvolles Ehrenamt bei der DLRG Hamburg-Wandsbek als Leiter Medizin, im Katastrophenschutz sowie als Ansprechpartner für Prävention in der DLRG-Jugend.
Mit der Verleihung des Stipendiums an Nanook Eis und Margarita Karaivanova würdigt der Hartmannbund zwei junge Persönlichkeiten, die eindrucksvoll zeigen, dass der ärztliche Nachwuchs bereit ist, die Zukunft des Gesundheitssystems aktiv und meinungsstark mitzugestalten.
Auf dem Foto: HB-Vorstandsmitglied Klaus Rinkel, Margarita Karaivanova, Nanook Eis und Jacqueline Krämer von der SIGMA-Bank. (Fotocredit: Hartmannbund/Florian Schuh)