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Der Verband

Der Verband

"Lasst uns ... eine feste, zielbewusste Organisation schaffen zum Zwecke einer energischen Vertretung unserer aufs Äußerste gefährdeten Interessen! Schließen wir uns fest zusammen, der Einzelne ist nichts, alle zusammen sind wir eine Macht."

Dr. Hermann Hartmann (1900)


Die Forderung, die der Leipziger Arzt Dr. Hermann Hartmann im Gründungsmanifest des Verbandes der Ärzte Deutschlands zum Ausdruck brachte, besitzt bis heute Gültigkeit. Der Verband, der nach dem Tod seines Gründers zu dessen Ehren den Namen Hartmannbund erhielt, setzte sich in seiner inzwischen über hundertjährigen Geschichte von Anfang an für die Interessen aller Ärzte ein.

Der Hartmannbund – Verband der Ärzte Deutschlands e.V. ist ein auf Bundesebene organisierter Verband mit föderalen Strukturen im operativen und politischen Geschäft. Er ist der einzige freie Verband, der die beruflichen, wirtschaftlichen und sozialen Interessen aller Ärzte, Zahnärzte und Medizinstudierenden in Deutschland vertritt. Unabhängig vom Fachgebiet, ob niedergelassen, angestellt oder im öffentlichen Gesundheitsdienst tätig – jeder angehende oder praktizierende Arzt findet hier eine starke Interessenvertretung.

Der Verband vertritt die Interessen der einzelnen Arztgruppen nicht gegeneinander, sondern gemeinsam. Es gehört zu den erklärten Zielen des Hartmannbundes, die politische Schlagkraft der Ärzteschaft im Dienste der Gesundheit des Einzelnen und der gesamten Bevölkerung zu stärken. Daher hat sich der Verband bereits 1980 für andere ärztliche Berufsverbände geöffnet, um die Kooperation innerhalb der Ärzteschaft weiter auszubauen.

Anders als die Kassenärztlichen Vereinigungen und Ärztekammern, die als Körperschaften öffentlichen Rechts zur Umsetzung gesetzlicher Vorgaben im Berufsstand verpflichtet sind, nimmt der Hartmannbund seine standespolitische Interessenvertretung völlig unabhängig wahr. Die Repräsentanten des Hartmannbundes suchen und pflegen den Kontakt zu den politischen Entscheidungsträgern und vertreten in Einzelgesprächen, bei Anhörungen zu Gesetzesinitiativen und im Rahmen wichtiger Veranstaltungen im Gesundheitsbereich aktiv die ärztlichen Positionen. Ebenso gehört der regelmäßige Gedankenaustausch sowohl mit den ärztlichen Körperschaften als auch mit anderen freien Verbänden aus dem Sozial- und Gesundheitsbereich zu zentralen Verbandsaufgaben.

Zudem fördert der Hartmannbund die Aus-, Weiter- und Fortbildung der Ärzteschaft mit Seminaren und anderen Fortbildungsangeboten. Selbständige Einrichtungen des Hartmannbundes wie die Friedrich-Thieding-Stiftung fördern Forschung und Lehre auf allen Gebieten des Gesundheitswesens.

Zentrale Forderungen: Erhalt der Freiberuflichkeit und freie Arztwahl
Der Hartmannbund hat sich zu einer Vielzahl von gesundheitspolitischen Fragen und Themenbereichen grundsätzlich positioniert. Die zentralen Forderungen waren und sind jedoch der Erhalt der Unabhängigkeit der ärztlichen Berufsausübung und die freie Arztwahl. Die aktuelle sozial- und gesundheitspolitische Gesetzgebung hingegen führt mit ihrem vordringlichen Ziel der Kostendämpfung zu einer empfindlichen Einschränkung der Freiräume von Arzt und Patient. Bürokratisierung und Reglementierung führen mehr als notwendig zur Belastung der Patientenversorgung. So beeinflussen Budgetierungsmaßnahmen sowie ökonomischer und zeitlicher Druck auf die Ärzte das Arzt-Patienten-Verhältnis nachhaltig negativ.

Der Hartmannbund kämpft gegen staatlichen Dirigismus. Er setzt sich dafür ein, dass die ärztliche Berufsausübung frei bleibt. Der Hartmannbund setzt sich deshalb dafür ein, dass Ärzte in Praxis und Klinik in ihrer Berufsausübung wirtschaftlich unabhängig sind. Sie sollen uneingeschränkt darauf bauen können, dass dem Gesundheitswesen als sozialem Sicherungssystem und bedeutendem Wirtschaftsfaktor zugleich adäquate Entfaltungsmöglichkeiten eingeräumt werden. Das Verhältnis zwischen Arzt und Patient beruht auf dem Vertrauen des Patienten in die fachliche Kompetenz und Unabhängigkeit des Arztes: Sie gewährleistet, dass der Arzt seine Entscheidungen ausschließlich in persönlicher Verantwortung und im Interesse des Patienten fällt. Neben der Freiberuflichkeit des Arztes gehört die Verschwiegenheitspflicht zum Fundament eines vertrauensvollen Arzt-Patienten-Verhältnisses. Diese hohen Ideale sind historisch gewachsen, menschlich begründet und müssen auch künftig uneingeschränkt gewahrt bleiben.

Mitgliedschaft
Je mehr Mitglieder der Hartmannbund hat, umso wirksamer kann er sich für die berufs- und gesundheitspolitischen Interessen aller Ärzte, Zahnärzte und Medizinstudenten in Deutschland einsetzen. Derzeit vertritt der Verband die Interessen von mehr als 70.000 Mitgliedern.

Der Hartmannbund bietet seinen Mitgliedern exklusiv wirtschaftliche Vorteile sowie berufsbezogene Dienstleistungs- und Fortbildungsangebote. Zu letzteren zählen unter anderem berufsbezogene Rechts- und Steuerberatungen sowie Abrechnungs-, Honorar- und betriebswirtschaftliche Praxisberatungen. Fortbildungen – zum Beispiel die Seminare "Betriebswirtschaftliche Praxisführung", "Arzneimitteltherapie aktuell" und "Arzthaftung" – ergänzen das Hartmannbund-Engagement. Hinzu kommen die Angebote der selbständigen Einrichtungen im Hartmannbund.

Wirtschaftliche Vorteile, die der Verband seinen Mitgliedern exklusiv in Zusammenarbeit mit seinen Kooperationspartnern bietet, sind beispielsweise günstige Lebens-, Kranken-, Haftpflicht-, Unfall- und Rechtsschutzversicherungen. Hartmannbund-Mitglieder profitieren zudem von günstigen Kreditkartenkonditionen und Sondertarifen von Autovermietern und bestimmten Hotelgruppen.

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Es gibt viele gute Gründe für eine Mitgliedschaft im Hartmannbund – dem Verband für alle Ärztinnen, Ärzte und Medizinstudierende.

 

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