Anerkennung eines Weiterbildungsmoduls „Humanitäre Medizin für Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung“

Die Hartmannbund Landesverbände Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz fordern die Landesärztekammern dazu auf, Möglichkeiten zu prüfen, um Weiterbildungsassistentinnen und -assistenten die Möglichkeit einer zeitlich begrenzten Anerkennung eines humanitären Einsatzes zu geben. Begründung: Das Weiterbildungssystem ist in Deutschland gut geregelt. Es zeichnet sich durch klare Strukturen aus und bietet den in Weiterbildung befindlichen Ärztinnen und Ärzten die Möglichkeit, […]
Mehr

Bekenntnis zum Ärztecodex “Ärztliches Handeln” für Patientinnen und Patienten, nicht für die Ökonomie

Der Hartmannbund Landesverband Baden-Württemberg fordert den Gesetzgeber und die Selbstverwaltungen auf, vor dem Hintergrund der zunehmenden Ökonomisierung des Gesundheitswesens, notwendige Freiräume für ärztliches Handeln in der Patientenversorgung zu schaffen. Zuwendung und Sorgfalt sind die Basis jeden ärztlichen Handelns. Nur unter diesen Bedingungen können sich ärztliches Wissen und die ärztliche Heilkunst zum Wohle der Patientinnen und […]
Mehr

Freiberuflichkeit der gesamten Ärzteschaft ist die entscheidende Voraussetzung für gutes ärztliches Handeln

Der Hartmannbund Landesverband Baden-Württemberg fordert die Ärzteschaft auf, sich entschieden für den Erhalt der freien Berufsausübung in allen Feldern ärztlicher Tätigkeit einzusetzen. Wir müssen als Ärzteschaft der Politik, der Wirtschaft, staatlichen Organisationen aber auch ärztlichen Gruppierungen mit Macht entgegentreten, wenn sie die freie Berufsausübung in Frage stellen. Freiberuflichkeit ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für gute […]
Mehr

Job-Sharing in Führungspositionen

Der Landesverband Baden-Württemberg fordert die Klinikträger und politisch Verantwortlichen dazu auf, die Rahmenbedingungen für Job Sharing in der ärztlichen Tätigkeit, vor allem in Führungspositionen, flexibler zu ermöglichen. Die Ressource Arzt ist in der heutigen Zeit ein knappes Gut und daher ist es elementar, alle gut ausgebildeten Kolleginnen und Kollegen aktiv in der Patientenversorgung zu halten. […]
Mehr

Zahlung einer bundesweit einheitlichen PJ-Aufwandsentschädigung

Der Hartmannbund Landesverband Baden-Württemberg fordert die politisch Verantwortlichen in Bund und Ländern erneut dazu auf, die Approbationsordnung für Ärzte (ÄApprO) dahingehend zu verändern, dass allen Studierenden im Praktischen Jahr (PJ) verpflichtend die bundesweit einheitliche Aufwandsentschädigung entsprechend des Höchstsatzes nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) gezahlt wird. Wie aus einer Kleinen Anfrage der FDP- und SPD-Fraktion Baden-Württemberg an […]
Mehr

Gemeinsame Anstrengungen für die digitale Patientenakte intensivieren

Die Hartmannbund Landesverbände Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz begrüßen die jüngst erfolgte Einführung einer digitalen Patientenakte, über die nur der Patient verfügt, durch die Techniker Krankenkasse (TK). Dies kann aber nur ein erster Schritt in die richtige Richtung sein. Die Hartmannbund Landesverbände Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz fordern alle Beteiligten (Gesetzgeber, Krankenhäuser, Kostenträger, Selbstverwaltung und IT-Dienstleister) auf, die gemeinsamen […]
Mehr

Fernbehandlung als ein weiterer Weg zur Patientenversorgung

Die Hartmannbund Landesverbände Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz sprechen sich für eine ungehinderte Durchführung der Modellprojekte zur Fernbehandlung bei Nicht-Bestandspatienten aus. Die wegweisenden Entscheidungen der ärztlichen Selbstverwaltung in Baden-Württemberg haben die Basis für den Einsatz digitaler Techniken in der Versorgung von Patienten gelegt und die Möglichkeit einer Erprobung unter Bedingungen der alltäglichen Behandlungsrealität gegeben. Mit den Modellen […]
Mehr

Integrierte Notfallversorgung – klare Strukturierung der Versorgung von Notfallpatienten

Der Hartmannbund Landesverband Baden-Württemberg hält eine sinnvolle Lenkung der Inanspruchnahme ärztlicher Leistungen grundsätzlich für notwendig, insbesondere im Bereich der Notfallversorgung außerhalb und während der Praxisöffnungszeiten. Nur so wird es gelingen, die bisher schon hochwertige Patientenversorgung mit den vorhandenen Mitteln finanziell – sächlich und personell zu erhalten. Unser deutsches Gesundheitswesen gilt zwar als hochwertig, aber auch […]
Mehr

Entwicklungspolitische Projekte zur Stärkung der Gesundheitssysteme vor Ort unterstützen – humanitäre Einsätze von Ärzten finanziell fördern

Die Hartmannbund Landesverbände Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz fordern das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) dazu auf, entwicklungspolitische Projekte, die eine Stärkung der Gesundheitssysteme in den Empfängerländern vorsehen, zu fördern. Ferner soll auf Antrag und unter Zustimmung der beteiligten Parteien (Arbeitgeber, die am Einsatz teilnehmende Person, die den Einsatz organisierende Hilfsorganisation/Institution) Ärztinnen und Ärzte, die […]
Mehr

Humanitäre Einsätze von Ärztinnen und Ärzten strukturell fördern – Rechtssicherheit für die Helfer

Die Hartmannbund Landesverbände Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz fordern die Arbeitgeber (Arztpraxen, Kliniken, MVZ, Labore etc.) von angestellten Ärztinnen und Ärzten, die an einem humanitären Einsatz teilnehmen möchten, dazu auf, diesen die Wahrnehmung von humanitären Einsätzen zu ermöglichen. Selbständig tätige Vertragsärzte betreffend werden die Kassenärztlichen Vereinigungen dazu aufgefordert, humanitäre Einsätze als Vertretungsfall im Sinne des § 32 […]
Mehr

Konsequente Anwenderfreundlichkeit deutscher Krankenhausinformationssysteme

Die Hartmannbund Landesverbände Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz fordern die deutsche Krankenhausgesellschaft und den Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen dazu auf, die Benutzerfreundlichkeit der IT-Systeme für die Endnutzer (ärztliches und pflegerisches Personal) im stationären Bereich umgehend und nachhaltig zu verbessern. Klare Rahmenvorgaben wie sie bereits im ambulanten Sektor seitens der Kassenärztlichen Bundesvereinigung durch Zertifizierungsvorgaben längst etabliert wurden, sind […]
Mehr

Vereinfachung der Dokumentation in den Krankenhäusern

Die Hartmannbund Landesverbände Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz fordern die Krankenhausträger auf, bis zum Jahr 2020 konkrete Pläne zur Reduktion des Dokumentationsumfangs und der papierlosen Umsetzung vorzulegen. Begründung: Derzeit lässt sich in deutschen Krankenhäuser eine zumindest doppelte, teils sogar mehrfache Dokumentation verzeichnen. Dieselben Informationen zum Patienten werden in der Papierkurve, dem Krankenhausinformationssystem und ggf. in weiteren, nicht-kompatiblen […]
Mehr

Start-Ups als Motoren für die Weiterentwicklung des Gesundheitswesens

Start-Ups können im Gesundheitswesen zu einer rascheren Entwicklung der digitalen Vernetzung, zur Entbürokratisierung, zu effizienter Terminplanung, zu sicherer Kommunikation zwischen Arzt und Patient sowie zu einer Analyse von Datenbeständen und zur Automatisierung von Routinevorgängen beitragen. Sie können therapeutische Lösungen optimieren sowie Praxis und Klinikabläufe reibungsärmer gestalten. Start-Ups sind in ihrer Entwicklung dynamischer, benötigen weniger komplexe […]
Mehr

Keine Einschränkung des Informationsrechts durch § 218a Strafgesetzbuch

Die Hartmannbund Landesverbände Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz fordern die Landesregierungen und die Bundesregierung dazu auf, den bestehenden § 219a des Strafgesetzbuches so zu modifizieren, dass dafür qualifizierte Ärztinnen und Ärzte, die Schwangerschaftsabbrüche vornehmen dürfen, dies sachlich und konform zum Berufsrecht bekannt geben dürfen. Eine reine Bekanntgabe legaler ärztlicher Tätigkeit dient dem öffentlichen Informationsbedürfnis und stellt keine […]
Mehr

Anerkennung eines Weiterbildungsmoduls “Humanitäre Medizin für Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung”

Die Hartmannbund Landesverbände Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz fordern die Landesärztekammern dazu auf, Möglichkeiten zu prüfen, um Weiterbildungsassistentinnen und -assistenten die Möglichkeit einer zeitlich begrenzten Anerkennung eines humanitären Einsatzes zu geben. Begründung: Das Weiterbildungssystem ist in Deutschland gut geregelt. Es zeichnet sich durch klare Strukturen aus und bietet den in Weiterbildung befindlichen Ärztinnen und Ärzten die Möglichkeit, […]
Mehr

Stärkung des ärztlichen Nachwuchses in den Ärztekammern

Der Hartmannbund-Landesverband Baden-Württemberg begrüßt die Aktivitäten der Bezirksärztekammer Nordbaden hinsichtlich der Förderung des ärztlichen Nachwuchses in den Kammergremien. Diesem Beispiel folgend, sollten gleiche Anstrengungen auch in den drei übrigen Bezirksärztekammern sowie der Landesärztekammer unternommen werden. Weiter sollte eine freiwillige Kammermitgliedschaft für Studierende im Praktischen Jahr, wie dies aktuell bereits in Rheinland-Pfalz praktiziert wird, auch für […]
Mehr

E-Health – Chance zur Verbesserung der Versorgung, Chance zur Verbesserung der ärztlichen Vernetzung

Der Hartmannbund Landesverband Baden-Württemberg begrüßt die raschen Entscheidungen der ärztlichen Selbstverwaltung in Baden-Württemberg in Modellprojekten die Fernbehandlung bei Nicht-Bestandspatienten zu ermöglichen. Dies ist ein wichtiges Zeichen der Ärzteschaft, den Einsatz digitaler Techniken mitzugestalten und nach den Bedürfnissen der alltäglichen Behandlungsrealität zu optimieren. Wir müssen als Ärztinnen und Ärzte in der Weiterentwicklung von E-Health die Federführung […]
Mehr

Selbstbeteiligung von Patienten darf auch im Notdienst kein Tabu sein!

Der Hartmannbund-Landesverband Baden-Württemberg unterstützt die Bemühungen der KV Baden-Württemberg, eine Patientenselbstbeteiligung einzuführen, wenn andere Verfahren der Koordinierung der Patientenströme versagen. Ziel ist die Strukturierung der Versorgung der Notfallpatienten. Begründung: Alle an der Notfallversorgung beteiligten Institutionen (ärztliche Notfallpraxen, Krankenhausambulanzen bzw. Notaufnahmen sowie Rettungsdienst) leiden unter der rapide zunehmenden Inanspruchnahme der Notdienstangebote. Es kann nicht richtig sein, […]
Mehr

BKA-Gesetz: Änderungen zum Schutz Zeugnisverweigerunsberechtigter Personen auch auf Ärzte erweitern!

Der Hartmannbund-Landesverband Baden-Württemberg fordert den Gesetzgeber auf, bei der Neustrukturierung des Bundeskriminalamtgesetzes (BKA-G) die vorgesehenen Änderungen zum Schutz zeugnisverweigerungsberechtigter Personen auf Ärzte zu erweitern. Die als Reaktion auf das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes vorgesehene Erweiterung des Schutzes von Rechtsanwälten im § 62 BKA Gesetzentwurf reicht nicht aus und wird dem Schutzinteresse der Arzt-Patienten-Beziehung nicht gerecht. Begründung: […]
Mehr

Sektorenübergreifende Versorgung stärken

Die sektorenübergreifende Zusammenarbeit macht uns stark. Wir wollen diese lange Tradition bewahren und weiter ausbauen. Der Hartmannbund unterstützt ausdrücklich die Initiative der Landesregierung zur sektorenübergreifenden Zusammenarbeit. Unser bereits heute sehr gutes System soll weiterentwickelt werden. Begründung: Die gewachsenen Übergänge zwischen Klinik, Praxis, den Fachberufen in der stationären und ambulanten Pflege, den anerkannten Heilberufen, in Forschung […]
Mehr